44-jähriger Gütersloher Radfahrer wehrt sich massiv gegen Polizeikontrolle

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Eine Polizistin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. - © Pixabay/Symbolbild
Eine Polizistin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. (© Pixabay/Symbolbild)

Gütersloh. Ein Radfahrer hat am Donnerstagabend, gegen 22.35 Uhr, bei einer Verkehrskontrolle erheblichen Widerstand geleistet, teilt die Polizei mit. Im Zuge des Einsatzes wurde eine Polizeibeamtin verletzt. Der Gütersloher war einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, als er mit seinem Pedelec vom Radweg der Neuenkirchener Straße in Fahrtrichtung Feuerbornstraße unvermittelt auf die Fahrbahn fuhr. Der Mann reagierte nicht auf die Ansprache des Polizeibeamten, setzte seine Fahrt fort und hielt erst an, nachdem er beinahe gestürzt war.

Bei der darauf folgenden Kontrolle reagierte er laut Polizei aggressiv, verweigerte sich auszuweisen und schubste den Polizisten weg. Um weitere Angriffe zu unterbinden sollte der 44-Jährige nach Polizeiangaben gefesselt werden, wogegen dieser sich vehement wehrte. Es kam zu einem Gerangel, bei welchem die Polizeibeamtin leichte Verletzungen erlitt. Sie wurde später ambulant im Krankenhaus behandelt, konnte im Anschluss ihren Dienst aber weiter ausüben.

Gütersloher am nächsten Morgen aus Gewahrsam entlassen

Der 44-jährige Pedelec-Fahrer konnte schließlich gefesselt werden. Er beruhigte sich jedoch nicht und spuckte mehrfach in Richtung der Polizisten. Die angeforderten Unterstützungskräfte brachten den 44-Jährigen in das Polizeigewahrsam in Gütersloh. Während der Fahrt hatte der Beschuldigte weiterhin versucht die Beamten anzuspucken. Ein im Gewahrsam freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest verlief positiv.

Daraufhin wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Der Gütersloher wurde am nächsten Morgen wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen den 44-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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