Kind wird verletzt: Kanu kentert in Höhe der Weserbrücke Höxter

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Ein Kanu mit vier Schülerinnen ist auf der Weser bei Höxter gekentert. - © (Symbolbild) Pixabay
Ein Kanu mit vier Schülerinnen ist auf der Weser bei Höxter gekentert. (© (Symbolbild) Pixabay)

Höxter. Auf der Weser ist ein Kanu in Höhe der Weserbrücke bei Höxter gekentert, in dem vier Schülerinnen saßen. Eine Zwölfjährige wurde dabei leicht verletzt, erlitt zudem einen Schock und wurde deshalb vorsorglich im Krankenhaus untersucht.

Die weiteren Mitfahrerinnen im Alter von 12 und 13 Jahren blieben unverletzt. Sie waren von Bauarbeitern und zufällig anwesenden Bundeswehrsoldaten aus dem Fluss gezogen worden. Das berichtet die Polizei Höxter am Donnerstag.

Der Vorfall ereignete sich den Polizeiangaben zufolge am Mittwoch, 22. Juni, gegen 14 Uhr. Eine Schülergruppe war mit insgesamt vier Kanus auf der Weser bei Höxter in Fahrtrichtung Corvey unterwegs. „In Höhe der Weserbrücke befindet sich am in Fließrichtung Holzminden rechten Uferrand wegen der Brückensanierung eine Schwimm-Plattform mit Baugerüst", so Polizeisprecher Jörg Niggemann. „Dadurch ist der Durchfahrtsbereich auf der Weser an dieser Stelle verengt, außerdem geht von dem Schwimmkörper durch die Wasserströmung eine starke Sogwirkung aus."

„Dem vierten Kanu gelang dieses Manöver aber nicht mehr rechtzeitig"

Als die Schülergruppe mit den Kanus die Weserbrücke habe passieren wollen, sei ihnen ein größeres Fahrgastschiff entgegengekommen. Drei der Kanus steuerten nach links in den sicheren Randbereich. Niggemann: „Dem vierten Kanu gelang dieses Manöver aber nicht mehr rechtzeitig, so dass es in den Bereich zwischen Schiff und Schwimm-Ponton geriet. Von dem Sog wurde es schließlich unter die Plattform gezogen."

Die vier Schülerinnen konnten demnach noch rechtzeitig vom Kanu abspringen und von Bauarbeitern und Bundeswehrsoldaten, die zufällig vor Ort mit Schlauchbooten trainierten, aus dem Wasser gezogen werden. Im Corveyer Hafen ging die weitere Schülergruppe dann an Land. Eine Zwölfjährige klagte über Schmerzen und wurde ärztlich versorgt.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall hat die zuständige Wasserschutzpolizei Nienburg übernommen.

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