Herforder Kandidat André Deininger bei den Battles von "The Voice of Germany"

Sonja Vollmer

  • 0
Der Herforder André Deininger war am Freitag bei "The Voice of Germany" zu sehen. - © ProSieben/SAT.1/André Kowalski
Der Herforder André Deininger war am Freitag bei "The Voice of Germany" zu sehen. (© ProSieben/SAT.1/André Kowalski)

Herford. Nachdem er bei den "Blind Auditions" von "The Voice" überzeugen konnte, trat André Deininger (42) aus Herford am Freitagabend, 23. September, die nächste Runde an. Für das Team von Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß ging er ins "Battle" gegen Sophie Buchmann aus Baden-Württemberg. Gemeinsam sangen sie den Rock-Klassiker „Cryin'" von Aerosmith.

"Da treffen zwei Welten aufeinander", kommentierte Coach Stefanie das Duo, zwischen dem rund 20 Jahre liegen. Die beiden Sänger hätten eine ähnliche Leidenschaft und mögen Musik bei denen die Instrumente so richtig zur Geltung kommen sowie große Rockballaden, erklärt die Sängerin.

Der Herforder war zuerst skeptisch

Anfangs zeigte sich André Deininger etwas skeptisch bei der Songauswahl. "Ich hätte mir den Song wahrscheinlich eher nicht ausgesucht, eben weil er so eine große Hausnummer ist", gab er in der Vorschau zu. Aber als er kurz vor dem Auftritt gefragt wurde: "Wie viel Bock hast du von eins bis zehn?", antwortete er entschieden "Elf!". Der Song verlangt jede Menge Power, da waren sich Coaches und Teilnehmer einig. Der Einsatz des Herforder Musikers kam auch bei den Coaches an - er ging als Sieger aus dem Battle und zieht somit weiter in die "Sing-Offs".

Zu einer klaren Tendenz für André Deininger bekannte sich Mark Foster direkt nach dem Auftritt. Rea Garvey lobte die beiden Talente: "Ihr habt die Bühne gut geteilt". "Ich schätze dich als Sänger unglaublich", bekräftigte auch Stefanie Kloß, die besonders seine Erfahrung, Sicherheit sowie seinen Unterhaltungsfaktor hervorhob.

Bei den Blind Auditions brachte der freiberufliche Musiker mit Procul Harums Song „A Whiter Shade of Pale", der sich selbst auf der Gitarre begleitete, drei Coaches zum Buzzern. Alle drei lobten seine emotionale Performance und die "Range" seiner Stimme. "Du hast ein paar richtig hohe Parts rausgehauen, das muss man sich erst mal trauen", bekräftigte Mark Forster. André Deininger entschied sich für Team Stefanie.

Bis zu 18 Kandidaten können die Coaches sich in ihre Teams holen, die sich in „Battles" und „Sing-Offs" beweisen müssen, um dann in den Live-Shows gegeneinander antreten zu dürfen. Feststehen wird der Sieger der 12. The-Voice-Staffel im November.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2022
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare