Grüne pochen auf Senne-Nationalpark

Landesregierung arbeitet mit den Kommunen an einer Konversionstrategie

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Sigrid Beer, Grünen-Chefin in OWL.
Sigrid Beer, Grünen-Chefin in OWL.

Bielefeld (gär). Nach der Ankündigung der Briten, ihre Truppen früher aus OWL abzuziehen, fordern die Grünen, in der Senne einen Nationalpark einzurichten. Ein Nationalpark sei "die beste Option", um das "einmalige Naturerbe" zu erhalten, betonte Sigrid Beer, Vorsitzende der Grünen in OWL.

Mit einem Nationalpark würden aus ihrer Sicht auch die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt, um "die wertvollen Offenlandbereiche weiter zu pflegen". Ohne Nationalpark seien die Anrainerkommunen "in der Pflicht, diese Pflege zu übernehmen".

"Wie schon im Koalitionsvertrag festgelegt, ist es unser Ziel, den einstimmigen Landtagsbeschluss aus dem Jahr 2005 umzusetzen und in der Senne einen Nationalpark auszuweisen", teilte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) auf Anfrage mit. Die Landesregierung bereite mit den betroffenen Kommunen nun eine "breit angelegte Konversionsstrategie" vor. Der Plan für den Nationalpark werde ein Teil davon sein.

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