Drachen, Cowboys, Märchenschloss: Große Playmobil-Ausstellung in Höxter

Celina Allard

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Corinna Wodarz zeigt ihre Playmobil-Ausstellung vor der Szene "Schlosspark". - © Celina Allard
Corinna Wodarz zeigt ihre Playmobil-Ausstellung vor der Szene "Schlosspark". (© Celina Allard)

Höxter. Kindheitserinnerungen zum Bestaunen: In der Sommerausstellung im Museum im Hütteschen Haus dreht sich ab Sonntag, 3. Juli, alles um die bunte Welt der Playmobil-Figuren.

Drachen hängen von der Decke, Prinzessinnen sitzen in Pferdekutschen – und hier und da versteckt sich ein Weihnachtsmann. Museumsleiterin Corinna Wodarz hat in sechs Räumen sieben unterschiedliche Szenen mit Figuren aus allen Zeiten geschaffen.

Mit einem Märchenschloss, Drachenburgen, einer Westernwelt und vielem mehr ist für jeden etwas dabei. Zwei Wochen hätten die Aufbauarbeiten gedauert, sagt Wodarz. Die Ausstellungsstücke habe sie selbst erworben, entweder im Neuzustand oder gebraucht auf dem Flohmarkt. „Was hier steht, ist nur eine kleine Auswahl. Wir haben bestimmt noch drei Mal so viel gelagert", sagt Wodarz.

Einige Ausstellungsstücke wirken wesentlich imposanter als auf den Verpackungen. Das liege daran, dass einige Bauwerke aus mehreren Sets bestehen. „Die dunkle Ritterburg wurde aus sechs oder sieben Burgen zusammengebaut", erzählt Wodarz. „Dadurch sind die Türme drei bis viermal so hoch wie üblich und wirkt noch düsterer."

Spiel: Such den Weihnachtsmann

Für die Ausstellung habe sich Wodarz außerdem ein Spiel ausgedacht. In jeder Szenerie habe sie ein oder mehrere Weihnachtsmänner versteckt. Bei manchen Tischen müssten die Kinder ganz genau hinschauen, bis sie ihn entdecken.

Die große Drachenburg wurde aus mehreren Burgen zusammengesetzt. - © Celina Allard
Die große Drachenburg wurde aus mehreren Burgen zusammengesetzt. (© Celina Allard)

Auch wenn die Versuchung groß sein mag, spielen dürfen die Kinder mit den Ausstellungsstücken nicht. Dafür hat die Museumsleiterin vorgesorgt. „Alles ist festgeklebt. Es passiert ständig, dass ein Kind gegen den Tisch läuft und alles umfällt. So bleibt jede Figur an ihrem Platz." Im letzten Zimmer dürfen sich die Kinder aber austoben. Mit zwei Wannen voller Playmobil können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Die Ausstellung geht bis Sonntag, 4. September, und ist mittwochs bis sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Erwachsene bezahlen vier Euro und Kinder drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wodarz hat außerdem noch eine Überraschung für alle Museumsgänger parat. Jeder, der die Ausstellung besucht, bekommt eine Gutscheinkarte für das Spielwarengeschäft Larusch in Höhe von 15 bis 20 Prozent auf Playmobil-Artikel. Sie hofft, dass trotz Baustelle vor der Tür zahlreiche Besucher erscheinen werden.

In diesem Jahr feiert das Museum außerdem zehnjähriges Bestehen. Doch wegen der Baustelle vor der Tür hat Wodarz die Feierlichkeiten auf das nächste Jahr verschoben.

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