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Der neue Ford Focus
Hightech auf vier Rädern

Neues aus dem Hause Ford: Der Autobauer führt die erfolgreiche Modellreihe Focus in die nächste Generation. Als Endergebnis ist jede Menge Technik unter einem ebenfalls überarbeiteten Äußeren zu verzeichnen. Grund genug sich den neuen Flitzer vor der offiziellen Markteinführung am 15. September im Rahmen einer Testfahrt mal genauer anzuschauen.

Ortstermin bei Auto-Weege in Lemgo, 10 Uhr morgens: Da steht er. Im Verkaufsraum zeichnet sich ein Fahrzeug mit sportlicher Linie ab, die Farbe ist Anthrazit. Von außen sieht der neue Focus schon mal recht chic aus. Und drinnen?

Bildschirm, Bildschirm, Bildschirm
Öffnet man die Fahrertür, fällt der Blick sofort auf den großen Multifunktionsbildschirm in der Mitte des sehr strukturiert wirkenden Innenraums. Der Touchscreen ist ebenso übersichtlich, alle wichtigen Funktionen wie Musik, Navigation oder Telefon sind als Kacheln hinterlegt. Darüber ist neben dem aktuell eingestellten Radiosender auch immer ein kleiner Kartenausschnitt zu sehen sowie das jeweils per Bluetooth angekoppelte Telefon - dazu gleich mehr. Ein weiterer Bildschirm findet sich im Focus zwischen den klassisch gestalteten Drehzahlmesser und Tachometer. Hier werden alle wichtigen Daten angezeigt. Gegen Mehrpreis lässt sich dieser Bildschirm sogar mit einem Head-up-Display kombinieren, so dass der Fahrer den Blick nicht von der Straße zu wenden braucht.

Glascockpit: Über den großen Touchscreen lassen sich alles Systeme des neuen Ford Focus einfach bedienen. - © Benjamin Marquardt
Glascockpit: Über den großen Touchscreen lassen sich alles Systeme des neuen Ford Focus einfach bedienen. (© Benjamin Marquardt)


Darf ich assistieren?
Überhaupt die Technik: Hier hat sich Ford einiges einfallen lassen, wie Roger Dierk, Verkaufsberater bei Auto Weege, versichert. "Schon in den beiden Basisversionen verfügt der Focus serienmäßig über den Pre-Collision-Assist, der versucht potenzielle Kollisionen mit Fußgängern, Fahrzeugen und Fahrradfahrern zu vermeiden. Auch ein Spurhalteassistent ist serienmäßig an Bord", erklärt Dierks die Funktionen des Fahrzeugs bei der Einweisung. Dazu kommen unter anderem an weiteren in der Ausstattung gegen Mehrpreis wählbaren Funktion ein Toter Winkel-Assistent, ein Müdigkeitswarner, ein Ausweich-Assistent, ein Stau-Assistent mit Stop&Go Funktion, ein Park-Assistent und dieFalschfahrer-Warnfunktion, falls man sich mal in der Einfahrt irrt. Insgesamt stehen 30 Assistenzsysteme zur Auswahl, wovon einige bereits dem Level 2 für automatisiertes Fahren entsprechen.

Fotostrecke: Der neue Ford Focus

Als Fahrer ist man nie allein
Ebenso weit fortgeschritten wie die ganzen Fahrhilfen ist auch die Vernetzung des Focus über Ford SYNC 3. Mit dem System lassen sich Musik, Apps und Navigationssystem steuern, außerdem liest das Auto so eingehende SMS vor. Der Clou ist der Notruf-Assistent: Er wird im Falle einer heftigen Kollision über Crashsensoren aktiviert. Automatisch wird die Verbindung mit einem Ford-Service-Center hergestellt. Erhalten die keine Antwort des Fahrers, wird im nächsten Schritt der entsprechende Rettungsdienst alarmiert - in der jeweiligen Landessprache und mit auf wenige Metern genauem Standort.

Elegant: Sportlich ist die Form der vierten Generation des Focus. Auch das Fahrverhalten ist agil und dennoch ruhig. Dafür sorgen auch zahlreiche Assistenzsysteme. - © Benjamin Marquardt
Elegant: Sportlich ist die Form der vierten Generation des Focus. Auch das Fahrverhalten ist agil und dennoch ruhig. Dafür sorgen auch zahlreiche Assistenzsysteme. (© Benjamin Marquardt)


Wo ist der Zündschlüssel?
Nun aber genug der Einweisung, jetzt soll gefahren werden! Zuerst fällt auf: Es gibt keinen Zündschlüssel - zumindest nicht direkt. Der liegt nur im Fahrzeug, gestartet wird durch einen Start-Stop-Knopf. Der Motor ist angenehm leise, zieht aber gut an. Besonders auf den geraden Strecken merkt man, wie die 125 PS den Focus nach vorne schieben. So geht es über die lippsichen Landstraßen. Geschaltet wird mit einem Sechsgang-Getriebe, wahlweise lässt sich gegen Mehrpreis aber auch ein Acht-Gang-Automatikkgetriebe als Electronic Shifter in Form eines Rades einbauen. Neu ist, dass dies erstmals auch bei Motoren der kleineren Leistungsstufe möglich ist.
Doch zurück zur Testfahrt. Das Fahrverhalten des Focus ist agil und sportlich, auch die Steigung der Straße hoch zum Hermannsdenkmal merkt man kaum. Auch in den Kurven liegt das Fahrzeug angenehm auf der Straße, nie hat man das Gefühl den Ford nicht bändigen zu können. Und das obwohl der aktuelle Focus etwas größer ist als seine Vorgänger. Das fällt bei der Limousine noch nicht sofort auf, obwohl die hinteren Plätze nun in den Genuss von fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit kommen. Das Kofferraumvolumen liegt bei 341 Litern, mit umgeklappter Rückbank bei 1354 Litern. Wer noch mehr Platz haben möchte, muss sich bis Oktober gedulden, wenn die Kombivariante Turnier auf dem Markt kommt.

Kraftpaket: Die Motorenpalette reicht 85 bis 182 PS als Benziner und von 95 bis 150 PS als Dieselvariante.
Kraftpaket: Die Motorenpalette reicht 85 bis 182 PS als Benziner und von 95 bis 150 PS als Dieselvariante.

Sechs Mal volle Power
In der Testfahrt hatte der Focus in der Grundausstattung Cool & Connect 125 PS, doch es geht noch höher. Die Topversion im Benzinerbereich kommt auf 182 PS. Die Basisversion kommt auf immerhin 95 PS, daneben gibt es noch Stufen mit 100, 125 oder 150 PS. Bei den Dieselvarianten geht es mit 95 PS los und dann rauf bis zu 150 Pferdestärken. Diese Triebwerke lassen sich in insgesamt sechs Ausstattungsvarianten einbauen. Neben den Grundversionen Trend und Cool & Connect kommen noch die gehobenen Varianten Titanium und Vignale sowie der Sportler ST-LIne und der Active hinzu. Letzterer entpuppt sich als höher gelegte Cross-Varainte und wird voraussichtlich ab Frühjahr 2019 verfügbar sein. Preislich startet die vierte Generation des Focus bei 18.700 Euro als Benziner, der Grund-Diesel kostet 22.800 Euro.

Weitere Infos sowie den neuen Focus live und in Farbe gibt es ab dem 15. September auch bei Auto Weege.

Information
Der Ford Focus Cool & Connect im Test
  • 5 Türer
  • Abgasnorm: Euro 6d- TEMP
  • Leistung: 125 PS
  • Drehmoment: 170 Nm
  • CO2-Emissionen: 115-108 (g/km)
  • Getriebe: Sechs-Gang-Schaltgetriebe
  • Kraftstoffverbrauch (l/100 km): Innerorts: 6,2-5,9
    Außerorts: 4,5-4,2
    Kombiniert: 5,1-4,8
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
  • 0-100 km/h (s): 10
    Hinweis zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen: Die angegeben Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§2 Nrn. 5,6 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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von Benjamin Marquardt