Marke Eigenbau: Die Deckendämmung selbst anbringen

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Wer ein Haus kauft, muss die oberste Decke über beheizten Räumen oder das Dach dämmen. Das kann man - handwerkliches Geschick vorausgesetzt - auch selbst tun. (© Till Simon Nagel/dpa-tmn)

Dämmarbeiten an der Immobilie sind in der Regel ein Fall für Fachbetriebe, doch eine Geschossdeckendämmung können Immobilienbesitzer auch selbst einbauen. Dazu genüge lediglich etwas handwerkliches Geschick. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin und rät dazu, sich bei Bedarf vorab grundlegend beraten lassen.

Doch grundsätzlich sei eine Geschossdeckendämmung, die zu den effizientesten Da?mmmaßnahmen in Wohngeba?uden zähle, von Heimwerkern leicht zu bewerkstelligen. Entschieden wird zunächst, ob der Dachraum begehbar bleiben soll, ansonsten genüge eine offene Dämmung, so der VPB.

Will man den Dachboden weiterhin als unbeheizten Stauraum nutzen, muss das Material druckfest sein. Auf das Da?mmmaterial lassen sich dann Spanplatten als begehbare Fla?che verlegen. Alternativ und noch einfacher sei das Verlegen fertiger Sandwichplatten.

Gesetzliche Verpflichtung: Dämmung muss drauf

Gleichwohl rät der VPB, sich vorab von Experten beraten zu lassen: etwa über Materialwahl und ob eine Dampfsperre notwendig ist. Diese verhindert, dass die Raumluftfeuchtigkeit von innen in die gedämmten Bauteile des Gebäudes gelangt.

Laut dem Verband sind Neuerwerber von Immobilien dazu verpflichtet innerhalb von zwei Jahren nach Kauf, die obersten Geschossdecken u?ber beheizten Ra?umen oder das Dach zu dämmen, falls noch keine entsprechende Maßnahme durchgeführt wurde. Maßgeblich ist das Gebäudeenergiegesetz (§ 47 GEG).

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