TBV kassiert mit 23:25 Derby-Niederlage gegen GWD Minden

Jörg Hagemann

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<p>Hatte es schwer gegen die Mindener Deckung: Lemgos Donat Bartok wird von Lukas Kister, Miljan Pusica und Magnus Gullerud bearbeitet.</p> 
- © Jörg Hagemann

Hatte es schwer gegen die Mindener Deckung: Lemgos Donat Bartok wird von Lukas Kister, Miljan Pusica und Magnus Gullerud bearbeitet.

(© Jörg Hagemann)

Lemgo. Ein schmerzhafter Sonntagnachmittag für Handball-Bundesligist TBV Lemgo Lippe. Erst zum zweiten Mal seit 1983 ging ein Heimspiel gegen GWD Minden verloren. Der ewige Rivale von der Weser setzte sich mit 25:23 (11:11) durch.

3.732 Zuschauer in der Phönix-Contact-Arena erlebten von Beginn an eine packende Partie. Beiden Teams unterliefen zwar viele technische Fehler, dafür setzten beide Abwehrreihen starke Akzente. Mit 11:11 wurden die Seiten gewechselt.

Stark bemerkbar machte sich beim TBV, dass Tim Suton aufgrund einer Verletzung am Fuß nur eingeschränkt einsatzfähig war. Erst in der 38. Minute schickte Trainer Kehrmann seinen vielleicht wichtigsten Rückraumspieler auf die Platte, um Andrej Kogut eine siebenminütige Verschnaufpause zu gewähren.

Die Partie blieb bis in die Schlussphase hinein eng. Letztmalig führte der TBV beim 19:13 durch Carlsbogard (53.). Doch drei Lemgoer Fehler im Angriffsspiel ließen die Mindener eiskalt zuschlagen.

Beim 19:22 durch einen Schlagwurf von Cederholm war in der 56. Minute die Vorentscheidung gefallen. Auch die offene Manndeckung brachte in den Schlussminuten keine Besserung mehr. Mit Michalczik konnte GWD entscheidend nachladen, so dass Lemgo nicht mehr ran kam.

Beste TBV-Schützen waren Tim Hornke (8/2), Robin Hübscher (3/1) und Jonathan Carlsbogard (3).

Bei GWD überzeugten Marian Michalczik (5), Christoffer Rambo (4), Dalibor Doder (4) sowie Magnus Gullerud (3), Andreas Cederholm (3) und Luka Zvizej (3/1).

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