TuS Ahmsen rückt auf Platz drei vor

Oliver König

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Arm in Arm: Engagierte Zweikämpfe haben sich der Ahmser Lars Brüntrup (vorne) und der Asper Jan-Hendrik Lange geliefert. Foto: Oliver König - © Oliver König
Arm in Arm: Engagierte Zweikämpfe haben sich der Ahmser Lars Brüntrup (vorne) und der Asper Jan-Hendrik Lange geliefert. Foto: Oliver König (© Oliver König)

Bad Salzuflen-Ahmsen. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Pause gehen." Dieses Ziel hatte Michael Tönsmann, Trainer des TuS Ahmsen, vor dem Duell mit dem SV Werl-Aspe in der Kreisliga A Lemgo ausgegeben. Die Mannschaft tat ihrem Coach den Gefallen und besiegte den Nachbarn mit 2:1 (0:0).Erst zweimal haben die Ahmser in dieser Spielzeit als Verlierer den Platz verlassen, doch der Rückstand auf das Spitzenduo Barntrup und Asemissen beträgt satte acht Zähler.

„Die Niederlage in Brake tat weh, und auch das Remis in Oerlinghausen war ärgerlich. Unsere beste Leistung haben wir wohl gegen Lipperreihe geboten und in Barntrup gezeigt, dass wir gegen jeden mithalten können", blickte Trainer Michael Tönsmann zurück und zog vor dem Spiel ein Zwischenfazit.

Die letzten 90 Spielminuten des Jahres hatten es noch einmal in sich. Denn die ebenfalls personell arg gebeutelten Gäste zeigten vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Spielanlage in der Offensive und suchten immer wieder die flinken Seipts, Marius und Ole Maxim. Allein mit der Chancenverwertung haperte es. Da sich die Defensive zwei, drei Flüchtigkeitsfehler erlaubte, kam auch Ahmsen zu Möglichkeiten .

„Wir haben Personalprobleme ohne Ende und inzwischen A-Jugendliche frei gemacht. Von daher sind wir mehr als zufrieden", bezog Aspes Trainer Thorsten Meier diese Worte auf die bisherige Bilanz. Doch auch auf die ersten 45 Minuten hätten sie zutreffen können. Die Laune wurde noch besser, als Jan-Hendrik Lange wenige Sekunden nach Wiederanpfiff Werl-Aspe in Führung schoss.

Das Meier-Team verpasste es nachzulegen. So witterte Ahmsen seine Chance. Als Sören Seifert super freigespielt wurde, konnte ihn Torwart Leon Fröhling nur durch ein Foul stoppen. Den Elfmeter verwertete Seifert zum 1:1 (58.). Nun waren die Platzherren am Drücker – und legten nach. Die 1:1-Situation gegen Leon Fröhling sah Jan-Hendrik Pluskat als Sieger (68.). Letztlich brachten die Ahmser den Vorsprung über die Zeit.

„Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", meinte Aspes Co-Trainer Carsten Voelzke. Klar, dass Michael Tönsmann dagegen nach dem Sprung auf Platz drei zufrieden war. „Wir haben den Sieg mehr gewollt, somit war er nicht unverdient", sagte der Coach und verabschiedete sich mit den besten Wünschen für die Adventszeit – und mit einem guten Gefühl.

40 statt 39 Punkte

Saison 2017/2018: Der TuS Ahmsen weist nach dem 17. und letzten Spieltag vor der Winterpause 39 Punkte auf und führt die Tabelle damit vor der SG Hörstmar/Lieme (16 Partien, 36 Zähler an). Und was verrät der Blick ins Ranking der laufenden Serie? Die Ahmser haben 40 Punkte nach 18 Partien auf dem Konto und somit einen mehr als vor einem Jahr. Der Unterschied: Das Ganze reicht vor der nun beginnenden Pause zu Platz drei.

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