HSG Blomberg-Lippe II müht sich zum Heimsieg über den 1. FC Köln

Jörg Hagemann

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Hatte einen schweren Stand: Blombergs Emma Ruwe (Mitte) gerät zwischen den Kölnerinnen Jule Killmer (links) und Eva Frank in die Zange. - © Paul Cohen(LZ)
Hatte einen schweren Stand: Blombergs Emma Ruwe (Mitte) gerät zwischen den Kölnerinnen Jule Killmer (links) und Eva Frank in die Zange. (© Paul Cohen(LZ))

Blomberg. Geißböcke lassen sich nicht gerne auf die Hörner nehmen. Doch die Drittligahandballerinnen der HSG Blomberg-Lippe II haben es geschafft. Mit dem 29:22 (13:13) über den 1. FC Köln setzten sie sich im gehobenen Mittelfeld fest.

„Das war definitiv kein Offensivspektakel. Es war eher zäh. Aber dennoch ist es für uns ein richtig wichtiger Sieg", zeigte sich HSG-Trainer Björn Piontek sichtlich erleichtert. Die durch Verletzungen von zwei Schlüsselspielerinnen in eine Negativspirale geratenen Domstädterinnen waren widerspenstig und lagen lange Zeit in Führung.

Nach dem 3:7 (12.) machte es Piontek auf die harte Tour und wechselte fast komplett durch. „Damit haben wir den ersten Schwung des 1. FC Köln aufgefangen", meinte der HSG-Coach. Den Schlüssel zum fünften Saisonsieg sah Piontek in einer astreinen Abwehrarbeit. Ndidi Agwunedu setzte dabei auf der Spitze immer wieder wichtige Nadelstiche.

Erst in der 35. Minute gelang den Lipperinnen ihre erste Führung. Nele Franz traf zum 15:14. Bis zum 19:19 (49.) bot der Ex-Klub von der auf der Tribüne zuschauenden Gisa Klaunig Paroli. Anschließend gelang der HSG-Reserve der entscheidende Durchbruch zum 24:19 (55.). „Richtig schön war’s nicht. Doch lieber mal nicht so schick gewinnen, dafür aber die Punkte mitnehmen", beurteilte Björn Piontek das Ergebnis pragmatisch.

HSG Blomberg-L. II: Rabeneick, David; Wenzel, Harder (1), Smits (8/3), Agwunedu (3), Reiche (5), Hertha, Ruwe, Müller (2), Franz (7), Kilian, Opitz, van Wingerden (3).

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