Auch Klimek fällt aus: TBV reist mit nur 13 Spielern nach Stuttgart

Jörg Hagemann

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Kann in Stuttgart nicht mithelfen: Auch TBV-Kreisläufer Christian Klimek muss für die Auswärtspartie verletzungsbedingt passen. - © Archiv: Jörg Hagemann
Kann in Stuttgart nicht mithelfen: Auch TBV-Kreisläufer Christian Klimek muss für die Auswärtspartie verletzungsbedingt passen. (© Archiv: Jörg Hagemann)

Lemgo. Mit den Erfolgsserien der SG Flensburg-Handewitt (20 Siege in Folge) und des THW Kiel (16 Siege) ist der Lauf des TBV Lemgo Lippe zwar noch lange nicht vergleichbar, doch hat es sieben ungeschlagen überstandene Bundesligaspiele in Lemgo letztmalig vor vier Jahren gegeben.

Es war das „Start up" des jungen Bundesligatrainers Florian Kehrmann, der nach der Trennung von Niels Pfannenschmidt mit drei Siegen und vier Remis eine tolle Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt in der Saison 2014/15 startete. Obwohl die aktuelle Serie mit 12:2 Zählern höher einzustufen ist, spielt sie bei den Lippern vor dem heutigen Auswärtsspiel beim TVB 1898 Stuttgart (19 Uhr) keine Rolle. Trainer Florian Kehrmann kam am Mittwoch lediglich die Zahl 13 über die Lippen. Das ist die Anzahl an Spielern, mit denen sich der TBV-Express nach Vormittagstraining und Videostudium gen Süden aufmachte.

Neben dem „Kapitänsplatz" von Andrej Kogut blieben auch die Sitze der beiden verletzten Kreisläufer Christian Klimek (Schulterverletzung) und Christoph Theuerkauf (Muskelfaserriss) leer. Klimek hatte sich beim 34:30-Überraschungscoup gegen die Füchse Berlin nach zwei Minuten bei einer Karambolage mit Paul Drux an der Schulter verletzt. Obwohl er noch starke Schmerzen verspürt, gab es inzwischen leichte Entwarnung.

„Eine Operation ist zum Glück nicht erforderlich. Es handelt sich um eine starke Quetschung", berichtete Kehrmann, dem in der Scharr-Arena mit Alexander Engelhardt aus dem Drittligateam ALL nur ein Kreisläufer zur Verfügung steht. Im Training wurde in den vergangenen Tagen nach internen Alternativen gesucht. In Stuttgart erwartet der TBV-Coach einen „aggressiv zupackenden Gegner", der nach der 22:33-Klatsche in Hannover gehörig auf Wiedergutmachung aus sein wird.

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