Ein jeder Ausrichter will bei der Vorrunde des LZ-Cups als Verein glänzen

Niklas Böhmer

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Ganz nah am Pokal: (vorne von links) Ralf Meier, Jürgen „Mottek“ Weidenhammer, Erich Gnade, Jacqueline Bierbaum und Ines Petersmeier sowie (hinten von links) Hartmut Tegeler, Lars Niere, Andreas Pape, Markus Krause und Patrick Werner. - © Vera Gerstendorf-Welle
Ganz nah am Pokal: (vorne von links) Ralf Meier, Jürgen „Mottek“ Weidenhammer, Erich Gnade, Jacqueline Bierbaum und Ines Petersmeier sowie (hinten von links) Hartmut Tegeler, Lars Niere, Andreas Pape, Markus Krause und Patrick Werner. (© Vera Gerstendorf-Welle)

Detmold/Lemgo. Als sich das Teilnehmerfeld in Bösingfeld abzeichnet, verfallen die Vereinsvertreter im Hause der Giesdorf Mediengruppe ein erstes Mal in kollektives Schmunzeln. Selten war das Wort „Anreise" zutreffender. Auf TSV Schötmar, SV Werl-Aspe und TuS RW Grastrup-Retzen warten etwas längere Fahrten, erst recht für die westlippischen Klubs aus Oerlinghausen und Lipperreihe. Wobei Letzterer erst mittags zum Hackemack aufbrechen muss. 

„Als Ausrichter gehen wir daher nicht davon aus, dass der Andrang am Vormittag groß sein wird", schätzt Markus Krause, Geschäftsführer der SG Extertal/LaSi, das Resultat der Auslosung ein. Dennoch seien beide Gruppen sportlich attraktiv. „Und all denjenigen, die durch das Kreisgebiet reisen, werden wir ein paar schöne Stunden bescheren", verspricht Krause mit Blick aufs Catering.

Wunsch nach mehr Derbys

Mehr Derbys am Schulzentrum Leopoldshöhe hätte sich auch Ralf Meier erwünscht. „Das hat mir bei früheren Turnieren einfach besser gefallen", gesteht der Fußballvorstand des TuS Bexterhagen. In Sachen Zuschauerinteresse könne er mit der ersten Gruppe aber gut leben – und sportlich biete auch die zweite den Seinen alle Chancen auf ein Weiterkommen. Die Vorrunde des LZ-Cups auszurichten, sei immer eine tolle Möglichkeit, sich als Verein zu präsentieren.

In dieselbe Kerbe schlagen auch Patrick Werner und Mohamed Ben-Ayed vom Detmolder B-Ligisten TuS Eichholz-Remmighausen, der erstmals die Ausrichter-Rolle bei den Lippischen Hallenfußballmeisterschaften einnimmt. Ben-Ayed, der im Verein die sportlichen Fäden zieht, spricht von einer „riesengroßen Herausforderung", die es zu stemmen gelte. Doch weil der Zusammenhalt im Verein groß geschrieben werde, „werden rund 50 Leute bei der Vorrunde im Einsatz sein", erzählt Ben-Ayed.

Ein Gegner bereitet Sorgenfalten

Sorgenfalten bereitet den Verantwortlichen noch das Thema Sicherheit. Als sich Cavo Lage im Remmighauser Tableau unterordnete, ging ein Raunen durch den Raum. Jeder wusste um den kürzlich vorgefallenen Spielabbruch bei der ersten TuS-Mannschaft und Cavo, bei dem es zu Tumulten und einem größeren Polizeieinsatz kam. „All das werden wir erst einmal intern besprechen", kündigte Ben-Ayed an.

Ausschließlich positiv gestimmt waren Klaus Petersmeier und Tochter Ines vom BSV Müssen. Der B-Ligist ist für die organisatorischen Belange am Schulzentrum Werreanger zuständig. „Ein paar Euro werden wohl übrig bleiben, aber uns geht es weniger um finanzielle Anreize. Wir machen das einfach gerne", so Vorsitzender Petersmeier unter zustimmendem Kopfnicken seiner Tochter, die auch beim LZ-Cup das Tor der BSV-Damenmannschaft hüten wird. Mit Unterstützung der Handballer der TG Lage wolle man am Werreanger einen reibungsloses Turnier in der frisch sanierten Sporthalle garantieren.

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