Die internationale Bühne ruft: Wildcard für die HSG Blomberg-Lippe

Dietmar Welle

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Blomberg. Nun herrscht Gewissheit: HSG Blomberg-Lippe wird auch in der kommenden Saison in der EHF European League Women starten. Wie schon im Vorjahr wurde der lippische Frauenhandball-Bundesligist mit einer Wildcard für die guten Leistungen in der Liga belohnt und darf sich nun auf die internationale Bühne freuen.

Insgesamt fünf deutsche Mannschaften werden die Handball Bundesliga Frauen in der Saison 2021/22 in Europa vertreten. Während Meister Dortmund erneut in der Champions League starten wird, werden mit dem Thüringer HC, den TusSies aus Metzingen, der SG BBM Bietigheim und dem Team aus der Nelkenstadt gleich vier deutsche Mannschaften in der EHF European League spielen. Dies teilte die europäische Handballföderation am Montag auf ihrer Webseite mit.

Auslosung am 20. Juli

Während die ehemalige Blombergerin Xenia Smits mit ihrem aktuellen Team, der SG BBM Bietigheim, erst in der dritten Qualifikationsrunde im November einsteigt, müssen Metzingen, der THC sowie die HSG Blomberg-Lippe bereits im Oktober in der 2. Qualifikationsrunde ran. Das Hinspiel wird am Wochenende des 16. und 17. Oktober ausgetragen, das Rückspiel eine Woche später am 23. oder 24. Oktober. Wie im Jahr zuvor wird die 1. Qualifikationsrunde nicht stattfinden.

Erneut könnte der HSG Blomberg-Lippe dabei in der 2. Quali-Runde ein innerdeutsches Duell drohen. Bereits im letzten Jahr traf die Mannschaft von HSG-Trainer Steffen Birkner in der 3. Qualifikationsrunde auf Ligakonkurrent Thüringer HC.

Es droht ein innerdeutsches Duell

Neben Metzingen und dem THC könnte der mögliche HSG-Gegner jedoch auch Sola HK (Norwegen), MKS Zaglebie Lubin (Polen), Super Amara Bera Bera (Spanien), H65 Höörs HK (Schweden), Yalikavaksports Club (Türkei), DHK Banik Most (Tschechien), Hypo Niederösterreich (Österreich), ZRK Bjelovar (Kroatien) oder ZORK Jagodina (Serbien) heißen. Die Auslosung der 2. und 3. Qualifikationsrunde wird am 20. Juli um 11 Uhr in der EHF-Zentrale in Wien erfolgen (live auf YouTube).

„Das hat sich die Mannschaft ganz einfach verdient!", betont Birkner. „Es ist großartig, dass wir uns erneut international messen dürfen und meine Spielerinnen die Möglichkeit bekommen, weitere Erfahrungen auf diesem Niveau zu sammeln. Solche Spiele sind wertvoll, um in der Entwicklung einen weiteren Schritt zu gehen", strebt Birkner auch auf internationaler Bühne den maximalen Erfolg an.

Gebannt werden sein Team und er nächsten Dienstag die Auslosung verfolgen. Einen Wunschgegner hat der HSG-Trainer jedoch nicht: „Wir nehmen das Los so, wie es kommt. Wenn ich die Wahl hätte, wäre ich natürlich glücklich nicht erneut auf einen deutschen Gegner zu treffen", so Birkner.

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