Arminia will Druck auf Konkurrenz aufbauen

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Arminia Bielefeld - © Foto: Friso Gentsch/dpa
Die Bielefelder um Manuel Prietl wollen im Kampf um den Klassenerhalt vorlegen. (© Foto: Friso Gentsch/dpa)

Bielefeld - Arminia Bielefeld kann im Abstiegskampf vorlegen.

Mit einem Sieg im Freitagsspiel (20.30 Uhr/DAZN) der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg würde die Mannschaft von Trainer Frank Kramer zumindest bis Samstag Tabellenplatz 14 erobern und so den Druck auf die Konkurrenz aus Köln, Mainz und Berlin massiv erhöhen. Auch wenn sich die Arminia nur auf das Spiel konzentrieren werde, sei sich die Mannschaft der Situation im Tabellenkeller bewusst. «Klar guckt man nach einem Spieltag auch mal auf die Tabelle», gab Kramer zu.

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Gewinnt die Arminia, steht sie nach dem 28. Spieltag mindestens auf dem Relegationsrang. Bei einer Niederlage würde immerhin einer der Konkurrenten in Reichweite bleiben, da Köln (wie Bielefeld 23 Punkte) am Samstag auf Mainz (25) trifft. Hertha BSC (25) bekommt es am Samstag mit Borussia Mönchengladbach zu tun.

«Wenn wir eine Topleistung bringen, haben wir eine Chance zu punkten», kündigte Kramer an. In den fünf Liga-Spielen unter der Führung des Nachfolgers von Uwe Neuhaus holten die Ostwestfalen fünf Punkte. Zu Hause erzielten sie unter Kramer und insgesamt schon seit vier Partien aber keinen Treffer. Zudem hat Coach Kramer in der Bundesliga bei insgesamt acht Versuchen mit Hoffenheim, Fürth und der Arminia noch nie ein Heimspiel gewonnen. Besser sieht für die Bielefelder diese Statistik aus: Die drei bisherigen Erstliga-Duelle zwischen Freiburg und Bielefeld auf der Alm gewann stets die Arminia.

Freiburg will das ändern und an seine Serie aus der Hinrunde anknüpfen. Mit dem 2:0 im Dezember gegen den Aufsteiger begann eine Erfolgsserie von fünf Siegen, die für die Badener einen Vereinsrekord in der Fußball-Bundesliga bedeuten. Trainer Christian Streich muss allerdings auf drei wichtige Offensivspieler verzichten. Der italienische Nationalspieler Vincenzo Grifo befindet sich nach seiner Corona-Infektion weiter in Quarantäne. Die Angreifer Lucas Höler und Ermedin Demirovic sind gesperrt. «Da müssen wir basteln», sagte Streich.

Die Ausfälle bieten eine Chance für Stürmer Nils Petersen, der nach seiner Corona-Infektion in Gladbach eingewechselt wurde. Bei dem 32-Jährigen gibt es laut Streich nach der Erkrankung «keine Auffälligkeiten, es sieht gut aus». Auch der Niederländer Guus Til, der beim Heimsieg gegen Augsburg vor der Länderspielpause erstmals zur Startelf gehörte, darf auf einen weiteren Einsatz hoffen.

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