Rose nimmt BVB-Profis in die Pflicht: «Sachen geraderücken»

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In der Pflicht - © Foto: Federico Gambarini/dpa
BVB-Trainer Marco Rose (M) leitet das Abschlusstraining zum Spiel gegen Besiktas Istanbul. (© Foto: Federico Gambarini/dpa)

Dortmund - Anders als in den vergangenen drei Jahren ist Borussia Dortmund nicht mehr im Lostopf für das Achtelfinale der Champions League. Das schmälert bei Fans und Profis die Vorfreude auf das letzte Gruppenspiel am heutigen Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen Besiktas Istanbul.

Ausgangslage: Die Plätze in der Gruppe C sind verteilt. Neben dem souveränen Tabellenführer Ajax Amsterdam (15 Punkte) hat sich Sporting Lissabon (9) für das Achtelfinale qualifiziert. Mit dem verlorenen direkten Vergleich gegen die Portugiesen (1:3/1:0) besiegelte der BVB den Abstieg in die Europa League. Besiktas Istanbul ist als einziges Team im diesjährigen Wettbewerb noch ohne Punkt.

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Personal: Angesichts der fehlenden sportlichen Brisanz dürfte Marco Rose einige Stammkräfte schonen. «Wir werden eine gute Mannschaft auf das Feld schicken, müssen aber im Hinterkopf haben, dass wir am Samstag in Bochum schon wieder ein wichtiges Bundesligaspiel haben», kommentierte der Coach vielsagend. Erst kürzlich zurückgekehrte Profis wie Erling Haaland, Mahmoud Dahoud und Raphael Guerreiro werden deshalb wohl nicht über die volle Distanz gehen. Sicher fehlen werden Nationalspieler Julian Brandt (Gehirnerschütterung) und der gesperrte Emre Can. Dagegen stehen die zuletzt weniger belasteten Axel Witsel und Donyell Malen laut Rose in der Startelf.

Anreiz: Obwohl das Spiel sportlich bedeutungslos ist, gibt es reichlich Gründe für den BVB, die Partie nicht als lästige Pflichtaufgabe anzugehen. Immerhin schüttet die UEFA üppige 2,8 Millionen Euro für einen Sieg in der Gruppenphase aus. «Das ist kein Goldenes-Ananas-Spiel. Es geht ums Prestige, es geht um Geld für den Verein und es geht darum, dass wir ein paar Sachen in der Champions League wieder geraderücken», sagte Marco Rose. «Für mich als Trainer geht es gerade auch in solch einem Spiel darum, den nächsten Schritt zu tun. Wenn man das schafft, wird sich das irgendwann manifestieren», fügte der Fußball-Lehrer an.

Ähnlich sieht es Angreifer Steffen Tigges: «Champions League ist immer noch etwas ganz Besonderes. Wir wollen mit vollem Elan in das Spiel gehen. Wir sind Sportler und wollen jedes Spiel maximal erfolgreich bestreiten.»

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