HSG Blomberg-Lippe zieht in den Europapokal ein

Oliver König

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Die HSG Blomberg-Lippe (hier mit Laura Rüffieux und Alicia Stolle, blaue Trikots) kämpft demnächst im Europapokal ums Weiterkommen. - © Foto: Oliver König
Die HSG Blomberg-Lippe (hier mit Laura Rüffieux und Alicia Stolle, blaue Trikots) kämpft demnächst im Europapokal ums Weiterkommen. (© Foto: Oliver König)

Blomberg. Trotz eines neunten Tabellenplatzes in der abgelaufenen Saison: Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe spielt 2017/2018 international. Das bestätigte HSG-Trainer André Fuhr.

Der lippische Klub zog eine entsprechende Wildcard, die die europäische Handball Federation (EHF) an den Deutschen Handballbund (DHB) weitergegeben hatte. Nachdem die HSG nun auch wirtschaftlich grünes Licht erteilte, zog sie dieses "Freilos". Zuvor hatten die besser platzierten Bundesliga-Mannschaften VfL Oldenburg, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und HC Leipzig aus unterschiedlichen Gründen diese Wildcard abgelehnt.

"Wir haben ein junges Team, da passt es gut, dass es internationale Erfahrung sammeln kann", freut sich André Fuhr auf den Wettbewerb. Die HSG Blomberg-Lippe steigt gleich in der ersten Qualfikationsrunde des EHF-Pokals ein. Diese wird am 9./10. September und am 16./17. September ausgetragen. Genau an den beiden Wochenenden, an denen auch die ersten beiden Bundesliga-Spieltage terminiert sind.

Gegner der HSG könnten Anfang September unter anderem DHC Slavia Prag (dort spielte zuletzt HSG-Neuzugang Kamila Kordovska) oder der niderländische Klub Morrenhof Jansen Dalfsen (Ex-Verein der beiden HSG-Neuzugänge Tess van Buren und Angela Steenbakkers) sein.

Die möglichen Blomberger Gegner im Europapokal

In der ersten Qualifikations-Runde des EHF-Cups sind 28 Teams dabei. Im Lostopf am Dienstag, 18. Juli, befinden sich außer der HSG Blomberg-Lippe:

Silkeborg-Voel (Dänemark), Cercle Dijon Bourgogne (Frankreich), Vaci NKSE (Ungarn), CSM Roman (Rumänien), Byasen Handball Elite (Norwegen), Ankara Yenimahalle (Türkei), Lugi HF (Schweden), Metraco Zaglebie Lubin (Polen), Super Amara Bera Bera (Spanien), ZRK Medicinar (Serbien), LC Brühl (Schweiz), Slavia Prag (Tschechien), Galychanka (Ukraine), O.F.N. Ionias (Griechenland), Succes Schoonmak (Niederlande), Jomi Salerno (Italien), Colegio de Gaia (Portugal), HB St. Truiden (Belgien), HC BNTU BelAZ Minsk (Weißrussland), KHF Prishtina (Kosovo), HZRK Grude (Bosnien-Herzegowina), A.S. Latsia (Zypern), Nur Mingechavir (Aserbaidschan), LK Zug (Schweiz), Moorenhof Jansen Dalfsen (Niederlande), KRAM Start Elblag (Polen) und HC Holon (Israel). Die 14 Sieger qualifizieren sich für die zweite Rrunde, in der weitere 14 gesetzte Mannschaft – unter anderem die TuS Metzingen und der Buxtehuder SV – dazu kommen.

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