Bundespräsident erlebt TBV-Klatsche - Lemgo kassiert 26:36-Heimniederlage

Jörg Hagemann

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaute sich zusammen mit seiner Gattin Elke Büdenbender (links) das Bundesligaspiel des TBV Lemgo Lippe gegen die TSV Hannover-Burgdorf an.
TBV-Geschäftsführer Ulrich Kaltenborn (rechts) musste eine böse
26:36-Niederlage erklären. - © Jörg Hagemann
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaute sich zusammen mit seiner Gattin Elke Büdenbender (links) das Bundesligaspiel des TBV Lemgo Lippe gegen die TSV Hannover-Burgdorf an. TBV-Geschäftsführer Ulrich Kaltenborn (rechts) musste eine böse 26:36-Niederlage erklären. (© Jörg Hagemann)

Lemgo. Was macht ein Bundespräsident am Sonntagnachmittag? Frank-Walter Steinmeier verzichtete auf Pflaumenkuchen mit Sahne und schaute sich statt dessen mit seiner Gattin Elke Büdenbender Bundesligahandball an. In seiner lippischen Heimat. Und ganz privat. Dabei wurde er Zeuge einer bösen 26:36-Klatsche des TBV Lemgo Lippe, der gegen die TSV Hannover-Burgdorf chancenlos war.

Die Niedersachsen bewiesen trotz einer frühen roten Karte gegen Nationalspieler Fabian Böhn (16., grobes Foulspiel), dass sie mit 8:0 Punkten das Zeug zum Überraschungsteam der Saison haben. „Das war ein perfektes Spiel. Es hat alles funktioniert", fand Gästetrainer Carlos Antonio Ortega nicht mal ein kurzes Härchen in der Suppe.

Fotostrecke: TBV Lemgo Lippe - TSV Hannover-Burgdorf

Der TBV hielt 20 Minuten Schritt, ehe er von 11:12 auf 11:16 in Rückstand geriet und sich davon nicht mehr erholte.

Schlimmer noch: In der zweiten Hälfte spielten die Niedersachsen Katz und Maus mit hilflos wirkenden Lippern, die in der Deckung keinerlei Spannkraft aufbauten. Der 34-jährige Welt- und Olympiasieger Morten Olsen (7/1) war nie zu neutralisieren und hob gemeinsam mit Kreisläufer Pevnov die TBV-Abwehr nach allen Regeln der Kunst aus den Angeln. „Wir hätten noch drei Stunden spielen können...", sinnierte Trainer Florian Kehrmann über den schwarzen Tag. Doch so lange hatte der erste Mann im Staat keine Zeit. Immerhin: Steinmeier hielt auf der Tribüne tapfer durch und klatschte auch noch artig bei Zerbes finalem Siebenmeter zum 26:36.

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