TBV Lemgo Lippe geht in Leipzig ans Limit

Jörg Hagemann

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Stehengeblieben: Lemgos Andreas Cederholm (Mitte) wird von Alen Milosevic und Maximilian Janke festgemacht.  - © Eibner-Pressefoto
Stehengeblieben: Lemgos Andreas Cederholm (Mitte) wird von Alen Milosevic und Maximilian Janke festgemacht.  (© Eibner-Pressefoto)

Leipzig. Bis sechs Sekunden vor Schluss ist Handball-Bundesligist TBV Lemgo Lippe beim SC DHfK Leipzig im Rennen gewesen. Dann feuerte Nationalspieler Franz Semper den Ball zum entscheidenden 34:32 (16:17) für die Sachsen in die Lemgoer Maschen. Schade. Die Lipper hätten am Donnerstagabend zumindest einen Punkt verdient gehabt. Mit einer Rumpftruppe boten sie der aktuell besten Heimmannschaft der Liga einen großen Kampf.

Obwohl neben den bekannten Ausfällen auch Dani Baijens und Fabian van Olphen nicht mitwirken konnten und Leipzig nach einer Viertelstunde bereits mit 10:5 führte, steckten die Gäste zu keiner Phase den Kopf in den Sand. Das schwedische Trio Johannesson, Carlsbogard, Cederholm sowie Fynn Hangstein hatten großen Anteil daran, dass der TBV mit einem 17:16-Vorsprung in die Pause ging. Erst in der 48. Minute holte sich Leipzig beim 26:25 die Führung zurück und baute sie auf 31:28 (56.) aus. 30 Sekunden vor Schluss verkürzte Carlsbogard mit seinem zehnten Treffer auf 33:32.

Information

TBV-Tore:


Carlsbogard (10), Elisson (9/1), Hangstein (5), Schagen (4), Cederholm (2), Zerbe (1), Guardiola (1).

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