Weitere Entscheidungen: Talente rücken auf, Stammspieler bald nicht mehr im Kader

LZ

  • 0
Auslaufender Vertrag nicht verlängert: Robin Wetzel, Torwart beim Drittligisten Team HandbALL. - © Oliver König
Auslaufender Vertrag nicht verlängert: Robin Wetzel, Torwart beim Drittligisten Team HandbALL. (© Oliver König)

Kreis Lippe. Trotz Corona-Unterbrechung treiben die Verantwortlichen des Team HandbALL die Kaderplanung für die Drittliga-Saison 2021/22 voran. Weitere Personalien konnten geklärt werden: Zwei A-Jugendliche von Handball Lemgo rücken auf, die auslaufenden Verträge von zwei Stammspielern wurden hingegen nicht verlängert.

Auf der Rechtsaußenposition erhält Rouven Hübner einen Kontrakt über zwei Spielzeiten. Das Lemgoer Eigengewächs, das derzeit am Lüttfeld Berufskolleg an seinem Abitur feilt, soll auf der Außenbahn für schnelle Tore sorgen und langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden.

Hübner für Schalles

Rückt aus der Lemgoer A-Jugend in den Drittliga-Kader: Rouven Hübner. - © Paul Cohen
Rückt aus der Lemgoer A-Jugend in den Drittliga-Kader: Rouven Hübner. (© Paul Cohen)

„Wir trauen Rouven diesen Schritt durchaus zu. Er ist flink und treffsicher, er weiß allerdings auch, dass er körperlich noch zulegen muss", werden die Verantwortlichen des Team HandbALL in einer Pressemitteilung zitiert. Verlassen wird hingegen Maxim Schalles den lippischen Drittligisten nach dieser Saison. „Maxim
ist ambitioniert und ehrgeizig, er muss den nächsten Schritt in seiner Laufbahn gehen, um seine Entwicklung voranzutreiben", beschreiben die Verantwortlichen die Ausgangslage. „Er hat seine Qualitäten schon sehr oft unter Beweis gestellt, hatte sogar schon ein Zweitspielrecht beim Zweitligisten TV Emsdetten. Maxim muss jetzt den Sprung in die höhere Spielkasse wagen. Wir sind uns sicher, dass
er das schafft", wünschen ihm die ALL-Geschäftsfüher Andreas Blüsse und Andreas Sukop
schon jetzt nur das aller Beste für seine weitere Laufbahn.

Rückt aus der Lemgoer A-Jugend in den Drittliga-Kader: Leon Goldbecker. - © Paul Cohen
Rückt aus der Lemgoer A-Jugend in den Drittliga-Kader: Leon Goldbecker. (© Paul Cohen)

Goldbecker für Wetzel

Eine weitere Veränderung wird es auf der Torhüterposition geben. Das Team HandbALL ist aktuell in der
glücklichen, aber zugleich auch schweren Situation, mit Robin Wetzel, Timon Mühlenstädt und Leon Goldbecker drei Torhüter für die neue Saison zur Verfügung zu haben. Neben Timon Mühlenstädt,
der sich in den bisherigen fünf Saisonspielen schnell als Nummer eins durchgesetzt hat, rückt mit Leon Goldbecker ein sehr talentierter Torwart aus der A-Jugend von Handball Lemgo nach, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der gebürtige Gütersloher sei ein hoffnungsvolles Talent auf seiner
Position, der bereits in seiner ersten A-Jugendsaison mit einem Doppelspielrecht beim letztjährigen Verbandsligisten TSG Harsewinkel ausgestattet wurde und somit schon Spielpraxis im Seniorenbereich gesammelt habe. „Mit Leon rückt ein talentierter Torwart in unser Team auf, der bereits im Kader der Westfalenauswahl stand und an Lehrgängen des DHB teilgenommen hat", freuen sich Andreas Blüsse und Andreas Sukop auf ihren neuen Keeper.

"Schwerste Entscheidung"

Da sich alle drei Torhüter laut Trainer Matthias Struck auf gleichem Niveau bewegen und man nicht mit drei Torhütern in die neue Saison gehen will, hat man sich nach reiflicher Überlegung dafür ausgesprochen,
den auslaufenden Vertrag von Robin Wetzel nicht zu verlängern. „Dies war eine der schwersten Entscheidungen, die wir bei Team HandbALL bisher treffen mussten. Robin ist ein tadelloser Sportsmann, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt", kommentieren die Verantwortlichen mit Wehmut
die Entscheidung. „Bei drei starken Torhütern mussten wir nach dem Leistungsprinzip entscheiden, und hier sehen wir Timon Mühlenstädt und Leon Goldbecker ein Stück weiter vorne", begründen die beiden Geschäftsführer die Entscheidung. „Ich begleite Robin schon sehr lange, da fällt so eine Entscheidung nicht leicht. Ich bin mir aber sicher, dass Robin sehr schnell eine neue Herausforderung annehmen wird", so Andreas Blüsse abschließend.

„Wir wünschen Robin und Maxim für ihre sportliche Zukunft schon jetzt nur das Allerbeste. Beide werden ihren Weg gehen und wir sind uns sicher, dass wir von beiden noch hören werden", blicken die beiden Geschäftsführer schon jetzt ein Stück in die Zukunft.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2021
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare