TBV Lemgo verpflichtet neuen Abwehrchef

Jörg Hagemann

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Ein Mann, der fest zuschnappt: Auch TBV-Trainer Florian Kehrmann hat während seiner aktiven Laufbahn die zupackende Art von Fabian van Olphen häufig zu spüren bekommen.
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Ein Mann, der fest zuschnappt: Auch TBV-Trainer Florian Kehrmann hat während seiner aktiven Laufbahn die zupackende Art von Fabian van Olphen häufig zu spüren bekommen. (© Jörg Hagemann)

Lemgo. Durch die Verpflichtung von Fabian van Olphen wird sich die Altersstruktur beim Handball-Bundesligist TBV Lemgo ab Sommer verändern. Das Attribut „jüngstes Team der Liga" wackelt.

Donnerstagnachmittag weilte der 35-jährige Niederländer zum Medizincheck im Lipperland. Anschließend unterzeichnete der Leitwolf des SC Magdeburg einen Zwei-Jahres-Vertrag beim TBV. Wovon Florian Kehrmann, der sich selbst jahrelang mit van Olphen auf dem Spielfeld duelliert hat, angetan ist.

„Er ist genau der Spieler, der unserer Abwehr noch mehr Stabilität geben wird. Seine Stärken im Umschaltspiel und seine Erfahrung werden uns auch im Angriff einen Schritt nach vorne bringen", sieht der TBV-Coach in dem 1,94 Meter großen Rechtshänder auch eine „wichtige Stütze im Mannschaftsgefüge".

Parallel zur Verpflichtung des erfahrenen Halblinken und Abwehrhaudegen, der in den zehn Jahren in der Börde EHF-Cup- und DHB-Pokalsieger mit dem SCM wurde, gab der TBV Lemgo gleichzeitig auch zwei Abgänge bekannt.

Nach Jonathan Stenbäcken, der bereits Ende Dezember seinen Wechsel nach Skjern Handbold (Dänemark) avisierte, sucht auch Ionut Ramba eine neue Herausforderung. Der 26-jährige Rumäne, dessen Vertrag ursprünglich noch bis 2018 lief, hat den TBV um eine vorzeitige Freigabe gebeten, weil er sich künftig mehr Spielanteile im Angriff wünscht.

Neuer Bedarf ergibt sich ab Sommer auch auf der Torhüterposition. Jonas Maier hat die vom TBV Lemgo vorgelegte Offerte über eine Verlängerung um ein Jahr abgelehnt. Für Geschäftsführer Jörg Zereike eine Enttäuschung: „Jonas kann sich nicht beschweren. Er hat als junger Spieler viele Spielanteile bei uns erhalten. Wir hätten ihn gerne gehalten, doch hat er uns mitgeteilt, dass er den TBV verlassen möchte."

Auch Trainer Florian Kehrmann bedauert Maiers Entschluss: „Ich hätte gerne noch weiter mit ihm zusammengearbeitet. Leider möchte Jonas seine Entwicklung in einem anderen Verein fortführen und ich hoffe, dass er auf seiner nächsten Station die Spielzeiten bekommt, die er sich wünscht."

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