Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis in OWL am Montag

Sebastian Beeg

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Auf den Straßen in Ostwestfalen-Lippe kann es glatt - und damit gefährlich - werden. - © Symbolfoto: Barbara Franke
Auf den Straßen in Ostwestfalen-Lippe kann es glatt - und damit gefährlich - werden. (© Symbolfoto: Barbara Franke)

Offenbach. Nach viel Sonne und kühlen Temperaturen am Wochenende kommt ab Montag feuchtere und mildere Luft nach Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Sonntag vor Glatteis durch gefrierenden Regen zum Wochenbeginn. Davon betroffen sei am Montag zunächst der Westen der Bundesrepublik - damit auch ganz Ostwestfalen-Lippe. Zunächst werden in der Nacht zum Montag und am Montagvormittag erneut frostige Temperaturen erwartet, in OWL bis zu minus 7 Grad.

Im Laufe des Tages sollen dann aus Westen erste Niederschläge aufziehen."Diese fallen anfangs noch mitunter als Schnee, gehen aber rasch in Regen über. Auf den gefrorenen Böden muss in der Folge verbreitet mit Glatteis gerechnet werden", heißt es beim DWD. Die Höchstwerte liegen laut Vorhersage bei bis zu 8 Grad.


Bis zum frühen Nachmittag soll der Glatteisregen die Mitte Deutschlands erreichen. Es sei mit zum Teil erheblichen Einschränkungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rehnen. Bezüglich der genauern räumlichen Ausbreitung bestünden am Sonntagnachmittag noch größere Unsicherheiten.

Auch am Dienstag bleibt es stark bewölkt, vor allem im Osten und Südosten von Deutschland kann es stellenweise regnen. Im Süden lockert der Himmel laut DWD im Tagesverlauf etwas auf und es wird trockener. Die Temperaturen liegen zwischen 1 und 5 Grad im Osten und Südosten, im Rest von Deutschland zwischen 3 und 9 Grad. Im Westen und Südwesten kann das Thermometer auch 13 Grad zeigen. Auch am Mittwoch bleibt es laut DWD regnerisch. Die Glatteisgefahr besteht weiterhin.

Bereits Anfang Februar hatte Blitzeis zu mehreren Unfällen auf glatten Straßen in der Region geführt. Alleine in Bielefeld meldete die Polizei mehr als 100 Unfälle, hauptsächlich mit Blechschäden. Auf der A44 in Richtung Kassel musste die Fahrbahn im Bereich des Rastplatzes Wewelsburg nach einem Unfall für mehrere Stunden gesperrt werden.

Mit Material der dpa.

Information
Warburg kältester Ort in der Nacht in NRW
Mit minus 21,2 Grad ist der kälteste Ort in Nordrhein-Westfalen in der Nacht auf Sonntag Warburg (Kreis Höxter) gewesen. Besonders im Osten des Landes sei es noch einmal klirrend kalt gewesen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag in Essen. Auf Platz zwei habe Bielefeld-Deppendorf mit minus 20,5 Grad gelegen. Danach folgte Arnsberg-Neheim (Hochsauerlandkreis) - dort lag die Tiefsttemperatur laut DWD bei minus 19,3 Grad. Im Rheinland sei es dagegen mit minus 5 bis minus 8 Grad bereits weniger kalt gewesen als die Nächte zuvor.

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