Uniper braucht Milliarden: Größere KfW-Kreditlinie beantragt

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Logo des Energieversorgers Uniper in der Konzernzentrale. (© Roberto Pfeil/dpa)

Der Liquiditätsbedarf beim Energiekonzern Uniper weitet sich angesichts hoher Gaspreise und zunehmender Lieferbeschränkungen aus. Zur weiteren Stabilisierung habe der Konzern eine Erhöhung der KfW-Kreditfazilität um 4 Milliarden Euro beantragt, teilte Uniper am Montagmittag in Düsseldorf mit. Mit am Montag erhaltenen 2 Milliarden Euro sei der bestehende Kreditrahmen von bislang 9 Milliarden Euro der staatlichen KfW-Bank vollständig ausgeschöpft.

Uniper hatte im Juli staatliche Hilfen beantragt und sie zwei Wochen später zugesichert bekommen. Die KfW-Kreditlinie ist Teil des Rettungspakets. Der Düsseldorfer Konzern muss wegen der Drosselung der russischen Lieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 Gas am Markt teurer einkaufen, um Verträge zu erfüllen. Das führt zu Liquiditätsproblemen. Der Konzern spielt eine zentrale Rolle für die deutsche Energieversorgung und beliefert über 100 Stadtwerke und Industrieunternehmen.

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