Farke lobt Virkus nach Weigl-Transfer

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Julian Weigl spricht während der DFB-Pressekonferenz im Mannschaftshotel. (© Arne Dedert/dpa/Archivbild)

Borussia Mönchengladbachs Trainer Daniel Farke ist voll des Lobes für die Arbeit seines Sportchefs Roland Virkus in der abgelaufenen Transferperiode. «In Gänze muss man sagen, dass das wirklich ein guter Sommer war», sagte Farke am Freitag. «Unsere Vereinsführung und Roland haben da wirklich eine exzellente Arbeit gemacht.» Insbesondere über den Last-Minute-Transfer seines Wunschspielers Julian Weigl ist der Gladbach-Coach heilfroh.

«Das ist für uns ein ganz wichtiger Transfer. Jule ist ein gestandener Nationalspieler in einem hervorragenden Alter. Er hat einen Top-Charakter», sagte Farke, der den Mittelfeldspieler noch aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund kennt. Der 26-Jährige ist von Benfica Lissabon ausgeliehen und dürfte am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 sogleich im Kader stehen.

«Man muss sehen, wie er die Strapazen verkraftet. Aber er kennt die Bundesliga und benötigt sicher keine lange Eingewöhnung», sagte der Borussen-Coach. Weigl selbst rechnet aber nicht mit einem Startelf-Einsatz. «Dafür hat die Mannschaft in den letzten Wochen zu gut gespielt, gerade auch die Jungs auf meiner Position», sagte Weigl nach der ersten Trainingseinheit mit seinem Team.

Trotz des guten Starts der Borussia, der aus seiner Sicht guten Transfers und der Vertragsverlängerungen mit den Leistungsträgern Alassane Plea und Jonas Hofmann gibt sich Farke in Sachen Saisonzielen noch zurückhaltend. «Wir wollen die entstandene Euphorie gar nicht bremsen und wissen, dass wir in einer sehr guten Verfassung sind», sagte Farke. Bis man jedoch «auch andere Ziele ausgeben» könne, würden aber sicher «zwei, drei Transferfenster» vergehen.

«Wir wollen den Verein stabilisieren. Da sind wir mittendrin. Die Zielsetzung wird keine andere sein», sagte auch Virkus, der nach dem Ende der Transferfrist nun die Vertragsverlängerungen mit Yann Sommer, Ramy Bensebaini und Marcus Thuram anstrebt, deren Kontrakte im kommenden Sommer auslaufen. «Wir arbeiten daran und schauen, dass wir Lösungen finden», sagte Virkus.

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