Watzke rügt Äußerung aus Katar: «Kompletter Schwachsinn»

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Hans-Joachim Watzke (Borussia Dortmund), Aufsichtsratvorsitzender der DFL. - © Bernd Thissen/dpa/Archivbild
Hans-Joachim Watzke (Borussia Dortmund), Aufsichtsratvorsitzender der DFL. (© Bernd Thissen/dpa/Archivbild)

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat mit Empörung auf die homophoben Äußerungen des katarischen WM-Botschafters Khalid Salman reagiert. «Ich habe das erst gar nicht geglaubt und es für einen Fake gehalten So einen kompletten Schwachsinn zu verzapfen, ist unglaublich. Ich hatte keine Fantasie dafür, dass jemand, der als WM-Botschafter fungiert, so etwas erzählt», sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund am Sonntag beim TV-Sender Bild.

In der ZDF-Dokumentation «Geheimsache Katar» hatte der frühere katarische Nationalspieler Salman Schwulsein als «geistigen Schaden» bezeichnet. Später ließ Salman wissen, seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Watzke verwies auf den jahrelangen Kampf des DFB und BVB gegen Rassismus und Homophobie. «Niemand bei uns steht im Verdacht, diesen Wahnsinn zu unterstützen oder auch nur billigend hinzunehmen.»

Gleichwohl hofft der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bunds, dass der Sport in den kommenden WM-Tagen mehr in den Mittelpunkt rückt: «Um so näher es aufs Turnier zugeht, müssen wir der Mannschaft schon die Möglichkeit geben, sich auf den Fußball zu fokussieren. Am Ende des Tages fahren wir nach Katar, um Fußball zu spielen.»

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