Drohnenabwehr: Neue Kontrollsoftware der Polizei in NRW

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Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. - © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. (© Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Die Polizei in NRW rüstet weiter gegen illegal fliegende Drohnen auf: Sie führt jetzt das Kontrollsystem «Elysion» ein. Die Software zeigt Drohnen auf einer Karte an und kann gleichzeitig mehrere Abwehrsysteme steuern. Das Programm wurde laut dem zuständigen Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) ein Jahr lang zum Beispiel bei Großveranstaltungen erprobt.

Jetzt werde es als Lage- und Kontrollsystem dauerhaft eingeführt, so eine Sprecherin des LZPD auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sei auch, dass andere Behörden «Elysion» schon benutzen - und so eine übergreifende Zusammenarbeit möglich sei.

Mehr Details verrät die Polizei «aus einsatztaktischen Gründen» nicht. Allerdings ist Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen, dass auch neue Störsender («Jammer») geordert wurden, um die Fernsteuerung von Drohnen zu kappen.

Die Polizei besitzt bereits solche Geräte, da «Unbemannte Luftfahrzeuge» - so der offizielle Name - seit Jahren ein zunehmendes Problem sind. Vor drei Jahren präsentierte die Polizei sogar einen Drohnen-Fänger, der ein Netz abfeuert, in dem sich die Rotoren der Drohne verheddern sollen.

Gleichzeitig besitzt die Polizei selbst diverse Drohnen - die für verschiedene Einsätze genutzt werden. Von der Unfallaufnahme bis zur Suche nach Vermissten oder flüchtigen Tätern.

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