NRW nimmt weitere Frauenhäuser in Landesförderung auf

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Eine Frau sitzt in einem Frauenhaus auf einem Bett. - © Maja Hitij/dpa/Archivbild
Eine Frau sitzt in einem Frauenhaus auf einem Bett. (© Maja Hitij/dpa/Archivbild)

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat fünf Frauenhäuser in Datteln, Minden, Münster, Recklinghausen und Salzkotten in die Förderung aufgenommen. Damit steige die Zahl der landesgeförderten Frauenhäuser von 64 auf 69, teilte das Familienministerium am Donnerstag mit.

«Seit vielen Jahren tragen die Einrichtungen dazu bei, dass gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder schnellen und qualifizierten Schutz und Unterstützung erhalten», sagte Ministerin Josefine Paul (Grüne) zur Aufnahme laut Mitteilung. Demnach könnten sich die Einrichtungen für Frauenhilfe im Land auch auf eine zuverlässige Finanzierung durch das Land verlassen.

Ab 2023 würden im Vergleich zum Jahr 2020 jährlich langfristig neun Millionen Euro mehr für den dauerhaften Ausbau der Hilfsstrukturen zur Verfügung stehen. Zudem solle ab 2023 neben der Aufnahme weiterer Frauenhäuser auch eine Fachkraftstelle für die Arbeit mit den in den Frauenhäusern lebenden Kindern eingerichtet werden.

Das Land fördere aktuell neben den Frauenhäusern 62 allgemeine Frauenberatungsstellen und 53 Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt.

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