Polizei warnt in Teilen NRWs vor glatten Straßen

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Ein Auto fährt bei dichtem Nebel über eine schneebedeckte Straße. - © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Ein Auto fährt bei dichtem Nebel über eine schneebedeckte Straße. (© Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

Nach einem Unfall mit einem umgekippten Lastwagen ist die Autobahn 44 bei Marsberg nach mehreren Stunden wieder freigegeben worden. Die Aufräumarbeiten zwischen Lichtenau und Marsberg in Richtung Kassel wurden gegen 22 Uhr beendet, wie ein Sprecher der Polizei Bielefeld sagte.

Der 63 Jahre alter Fahrer war mit seinem Sattelzug am Sonntagmorgen aufgrund von Blitzeis ins Schlingern geraten, zunächst gegen die rechte Seitenschutz-Leitplanke geprallt und dann 100 Meter weiter von der Fahrbahn abgekommen. Dabei hatte sich der Sattelzug überschlagen und war auf dem Dach gelandet. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus nach Marsberg gebracht.

Laut Polizei sind 800 Liter Diesel ausgelaufen und ins Erdreich gesickert. Die Untere Wasserbehörde wurde deshalb verständigt, die dann eine Firma mit dem Abtragen des Erdreichs zur Vermeidung weiterer Umweltschäden beauftragte. Zudem wurde ein sogenannter Havariekommissar - ein Sachverständiger für Transport- und Güterschäden - beauftragt, weil der Auflieger mit Obst und Gemüse beladen war. Die Fracht war teilweise auf der Böschung verstreut. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

Seit Sonntagmorgen hatte es laut Polizei in NRW mehrere Unfälle gegeben. Auch auf der A33 bei Paderborn sei die Fahrbahn glatt. Autofahrer wurden gebeten, langsam zu fahren.

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