Mehrere Tote bei Motorradunfällen in NRW

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Polizisten sichern Spuren auf einem Gehweg. - © David Poggemann/Nord-West-Media/dpa
Polizisten sichern Spuren auf einem Gehweg. (© David Poggemann/Nord-West-Media/dpa)

Bei Motorradunfällen sind am Sonntag in Nordrhein-Westfalen mehrere Menschen ums Leben gekommen. In Lienen im Tecklenburger Land kam am späten Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer mit seinem Fahrzeug in einer Kurve von der Fahrbahn ab und erfasste zwei Fußgänger. Ein 66-jähriger Mann starb noch an der Unfallstelle. Seine 68 Jahre alte Begleiterin erlitt nach Polizeiangaben schwere Verletzungen.

Der 22 Jahre alte Motorradfahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Bei beiden Schwerverletzten besteht keine Lebensgefahr, wie eine Sprecherin der Polizei des Kreises Steinfurt am Montag sagte.

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Die Polizei hatte zunächst von lebensgefährlichen Verletzungen bei dem Motorradfahrer berichtet. Rettungskräfte brachten die beiden Schwerverletzten in Spezialkliniken. Warum der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe und auf den baulich abgetrennten Fußweg geraten sei, müsse noch ermittelt werden.

Im Sauerland starb ein 28 Jahre alter Motorradfahrer auf der Landstraße 692 bei einem Sturz am Sonntagmorgen. Wie die Polizei des Märkischen Kreises am Montag mitteilte, kam er auf gerader Strecke bei Nachrodt-Wiblingwerde aus zunächst ungeklärter Ursache zu Fall.

In der Eifel kam ein 63 Jahre alter Motorradfahrer aus zunächst ungeklärter Ursache am späten Sonntagnachmittag in einer Kurve mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er starb noch an der Unfallstelle auf der Landstraße 24, wie die Polizei des Kreises Düren mitteilte. Ein Seelsorger betreute den Angaben zufolge Motorradfahrer, mit denen der tödlich Verunglückte unterwegs war.

Im Bergischen Land stießen auf der Kreisstraße 36 ein Motorradfahrer und ein Fahrradfahrer am Sonntagnachmittag an einem Abzweig aus bisher ungeklärter Ursache zusammen. Der 64 Jahre alte Fahrradfahrer starb noch an der Unfallstelle, teilte die Polizei des Oberbergischen Kreises mit. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 68 Jahre alten Motorradfahrer mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.

Im Weserbergland kam am Sonntagnachmittag ein 52 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto ums Leben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet der Motorradfahrer auf der Bundesstraße 239 bei Höxter in einer Kurve mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr, nachdem er mehrere Autos überholt hatte.

Durch den Zusammenstoß wurden der Motorradfahrer und sein 15 Jahre alter Sozius vom Motorrad geschleudert. Der 52-Jährige starb noch am Unfallort. Den schwer verletzten Sozius flogen Rettungskräfte mit einem Hubschrauber in eine Fachklinik. Eine 38-jährige Frau in dem Auto erlitt schwere Verletzungen. Der 37 Jahre alte Autofahrer sowie eine 19-jährige Frau, die auch in dem Auto saß, wurden leicht verletzt. Alle drei Insassen kamen mit Rettungswagen ins Krankenhaus.

Außerdem wurde ein weiterer Autofahrer durch umherfliegende Fahrzeugteile in seinem Cabrio leicht verletzt. Er wurde ebenfalls mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Bei ihm sei eine Atemalkoholkontrolle positiv ausgefallen, sagte ein Sprecher der Polizei. Deshalb sei eine Blutprobe angeordnet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Die Bundesstraße 239 sei für die Unfallaufnahme für etwa sechs Stunden voll gesperrt gewesen.

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