Schüler (14) soll 11-Jährige an Bielefelder Schule vergewaltigt haben

Ermittlungen: Kripo hegt Zweifel an Missbrauch in der Realschule Heepen

Jens Reichenbach

Symbolfoto. - © Pixabay
Symbolfoto. (© Pixabay)

Heepen. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen 14-jährigen Schüler der Realschule Heepen dauern die Ermittlungen des Kriminalkommissariates 11 bei der Polizei weiter an. Wie Sprecherin Kathryn Landwehrmeyer bestätigte, soll sich die Tat am 7. Mai auf dem Gelände der Realschule am Alten Postweg ereignet haben.

Wenige Tage später erstatteten die Eltern des Opfers - ein elfjähriges Mädchen - Anzeige bei der Polizei. Zunächst war fälschlicherweise von einer 14-Jährigen die Rede. Seitdem ermittelt die Kripo gegen den älteren Schüler. Doch die Ermittler hegen Zweifel, so Landwehrmeyer: Deshalb sei es notwendig, den Vorfall ganz genau zu prüfen. "Wir prüfen derzeit, ob überhaupt eine Straftat vorliegt." Eine Bewertung des Vorgangs soll dann in Kürze die Staatsanwaltschaft vornehmen.

Die Schule war von Anfang an in die Ermittlungen eingebunden, sagte die Polizeisprecherin. Konrektor Roland Kosfeld bestätigt: "Wir haben am Montag nach Anzeigenerstattung davon erfahren und daraufhin alle notwendigen Schritte eingeleitet." Um das Mädchen, aber auch den Jungen zu schützen, verhalte sich die Schule zurückhaltend. Auch schuldisziplinarische Maßnahmen seien bisher nicht ergriffen worden.

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