Lkw blockieren Rettungsgasse bei Unfall auf A30 - Fünf Verletzte

Katharina Georgi

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- © David Schellenberg/nw
Symbolfoto (© David Schellenberg/nw)

Bünde. Am Montagmorgen erlitten fünf Personen auf der Autobahn 30 bei Bünde, in Fahrtrichtung Osnabrück, bei einem Verkehrsunfall Verletzungen. Die Fehlende Rettungsgasse erschwerte die Anfahrt der Rettungskräfte.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet gegen 5.40 Uhr ein 24-jähriger Ibbenbürener mit seinem VW Passat von dem linken Fahrstreifen auf den rechten. Der VW fuhr auf das Heck des auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Opel Astra eines 30 Jährigen aus Tschechien auf. Beide Fahrzeuge kamen durch den Aufprall ins schleudern.

Der Passat prallte gegen die rechte Schutzplanke, und schleuderte von dort gegen die mittlere Schutzwand. Der 24-Jährige sowie seine beiden 24- und 16-jährigen Mitfahrer aus Ibbenbühren erlitten Verletzungen.

Es wurde keine Rettungsgasse gebildet

Der Astra Kombi schleuderte gegen die Mittelschutzwand. Der 30-Jährige und eine 37-jährige Mitfahrerin aus Tschechien erlitten Verletzungen, während ein 29-jähriger Tscheche unverletzt blieb. Alle Betiligten verließen die beschädigten Fahrzeuge selbständig. Die Fahrbahn in Richtung Osnabrück musste komplett gesperrt werden.

Das Fehlen einer Rettungsgasse erschwerte die Rettungs- und Bergearbeiten erheblich. Lkws auf beiden Fahrspuren der A 30 blockierten das Durchkommen für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und führte zu einem großen Zeitverlust für die Rettungskräfte.

Gegen 7.10 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben. Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 8 Kilometer. Rettungswagen brachten die fünf Verletzten in umliegenden Krankenhäuser. Es entstand Sachschaden in Höhe von 18.000 Euro.

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