Mann bei Reifenwechsel auf A 30 tödlich verletzt

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Die Polizei musste die A 30 zwei Stunden lang sperren. - © Symbolfoto: Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Die Polizei musste die A 30 zwei Stunden lang sperren. (© Symbolfoto: Frank-Michael Kiel-Steinkamp)

Bünde/Hiddenhausen. Keine Überlebenschancen hatte ein 55-jähriger Mercedes-Fahrer, nachdem er beim Reifenwechsel auf der Autobahn 30 zwischen den Anschlussstellen Bünde und Hiddenhausen vom Lkw eines 66-jährigen Polen erfasst worden war. Der Coesfelder verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag noch an der Unfallstelle.

Der Polizei war zunächst ein stehengebliebener Lastzug auf dem Seitenstreifen der A 30 kurz hinter der Zufahrt Bünde in Fahrtrichtung Hannover gemeldet worden. Erst beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Tragik des Geschehens heraus.

Nach Angaben der Polizei sei der Mercedes mit einem beschädigten Reifen, hinten links, auf dem Standstreifen liegen geblieben. Der Fahrer habe den Ersatzreifen bereits aus dem Kofferraum geholt, an die Stoßstange des Wagens gelehnt und dann den Wagenheber angesetzt. Dabei muss er von dem folgenden Lastwagen des Polen ungebremst erfasst und 50 Meter weiter bis unter die rechts verlaufende Leitplanke geschleudert worden sein.

Der Lkw-Fahrer bemerkte den Zusammenstoß, stoppte mit einer Vollbremsung und verständigte per Notruf die Polizei, die die Autobahn zur Bergung und Unfallaufnahme sperrte. Nach Erkenntnissen der Polizei hatte der Coesfelder seinen Mercedes nicht mit einem Warndreieck abgesichert, zudem soll er keine Warnweste getragen haben.

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