Missbrauchsverdacht gegen 14-jährigen Schüler einer Bielefelder Realschule bestätigt sich nicht

Jens Reichenbach

Die Ermittlungen gegen einen 14-jährigen Schüler wurden eingestellt. Dem Realschüler war nichts vorzuwerfen. - © Archivfoto: Andreas Zobe
Die Ermittlungen gegen einen 14-jährigen Schüler wurden eingestellt. Dem Realschüler war nichts vorzuwerfen. (© Archivfoto: Andreas Zobe)

Bielefeld. Der Verdacht der Vergewaltigung oder des sexuellen Missbrauchs einer elfjährigen Schülerin auf dem Gelände der Realschule Heepen hat sich nicht bestätigt. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen den 14-jährigen Beschuldigten komplett eingestellt, wie Moritz Kutkuhn, Sprecher der Anklagebehörde bestätigte.

"Die Ermittlungen haben nach eingehender Befragung der Beteiligten die Vorwürfe nicht bestätigt", so Kutkuhn. Wie berichtet, hatten die Eltern der elfjährigen Realschülerin wenige Tage nach dem angeblichen Vorfall am 7. Mai Anzeige gegen den 14-Jährigen erstattet.

Ähnliche Vorwürfe gegen Minderjährigen auch in Jöllenbeck

Die Kripo hegte aber schnell Zweifel an der Richtigkeit dieser Darstellung. Die Realschule Heepen war von Anfang an in die Ermittlungen eingebunden, hatte sich aber von Anfang an zurückhaltend in der Sache verhalten.

Ähnliche Vorwürfe hatte es im Mai 2018 auch in Jöllenbeck gegeben. Hier wurde gegen einen Jugendlichen ermittelt, der unter 14 Jahre alt ist und der gegenüber Mädchen übergriffig gewesen sein soll. Auch in diesem Fall stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen schließlich ein.

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