Grausamer Fund: Bielefelder finden erhängten Hund im Baum

Jens Reichenbach

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- © Symbolbild: Torben Gocke
Polizei (© Symbolbild: Torben Gocke)

Bielefeld. Hundehalter haben in der Nacht auf Montag einen grausigen Fund gemacht. Wie die Polizei bestätigte, fanden die Zeugen nachts einen erhängten Hund in einem Baum an der Lämershagener Straße in Sennestadt. Der Vierbeiner muss kurz vor dem Ortsausgang in einem Grünzug in etwa zwei Meter Höhe mit einer Leine an einem Ast aufgehängt worden sein. Das Tier erstickte mutmaßlich. Die Polizei ermittelt seitdem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen einen tatverdächtigen Bielefelder (53).

"Der Tatverdächtige soll den Hund erhängt haben", berichtet ein Polizeisprecher. Die Zeugen hatten den getöteten Hund gemeldet, die Polizei sicherte umgehend Beweise und befragte die Zeugen.

Laut eines Augenzeugenberichtes, der in einer Bielefelder Facebook-Gruppe veröffentlicht wurde, soll der Tatverdächtige plötzlich am Tatort erschienen sein und den Hund als seinen identifiziert haben.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an

Demnach soll ihm das Tier zuvor von einer Frau überlassen worden sein, als sie weggezogen war. Warum der Hund nun erhängt wurde und wie es dazu gekommen ist, erfuhren die Zeugen dabei nicht. Polizeibeamte begleiteten den Verdächtigen zu seiner Wohnanschrift, um dort die Personalien des 53-Jährigen aufzunehmen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes ist die Tötung und Quälerei von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund strafbar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.

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