Greenpeace und Umwelthilfe fordern Energiesparen-Vorgaben

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Die Fassade des Real Casa de Correos ist unbeleuchtet. Die spanische Regierung hat wegen des russischen Angriffskriegs «dringende Maßnahmen» zur Einsparung und zur effizienteren Nutzung von Energie beschlossen. (© Isabel Infantes/EUROPA PRESS/dpa)

Die Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace haben sich für staatliche Vorgaben zum Energiesparen nach spanischem Vorbild ausgesprochen. «Die Bundesregierung muss jetzt unbedingt nachziehen und der Verschwendung von Energie hierzulande ein Ende bereiten», sagte der Bundesgeschäftsführer der Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag).

Die spanische Regierung hatte am Dienstag per Dekret für zahlreiche öffentliche Gebäude Temperaturgrenzen für Kühlung und Heizung erlassen. Das verlangt Müller-Kraenner auch für Deutschland: «Es kann nicht sein, dass die Politik von den Menschen Enthaltung fordert, während sie selbst nicht handelt.»

Die Umweltorganisation Greenpeace rief Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf, «den Aspekt der Freiwilligkeit aus dem Energiesicherungspaket zu streichen und in die verpflichtende Umsetzung im öffentlichen und industriellen Bereich zu kommen». Der spanische Ansatz verspreche auch eine größere Akzeptanz seitens der Bevölkerung. Hintergrund der Energiesparbemühungen in Europa sind die stark gedrosselten Erdgaslieferungen aus Russland.

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