Phoenix Contact schafft 600 Stellen

Wachstumskurs: Der lippische Elektronikkonzern steigert den Umsatz 2015 um rund 8 Prozent

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Steht in Blomberg an der Spitze: Geschäftsführer Roland Bent - © Phoenix Contact
Steht in Blomberg an der Spitze: Geschäftsführer Roland Bent (© Phoenix Contact)

Blomberg. Die Blomberger Phoenix-Contact-Gruppe hat ihren robusten Wachstumskurs 2015 fortgesetzt: Der Umsatz werde in diesem Jahr um rund 8 Prozent auf mehr als 1,9 Milliarden Euro steigen, teilte Geschäftsführer Roland Bent bei der Automatisierungs-Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg mit. Damit trotzte der Anbieter von Verbindungs- und Automatisierungstechnik den weltweiten Turbulenzen und politischen Unsicherheiten, die im Jahresverlauf für eine deutliche Konjunkturabkühlung sorgten, wie Bent feststellte. Dabei wurde die Umsatzentwicklung durch die Euroschwäche verstärkt. Währungsbereinigt habe der Zuwachs etwa 4 Prozent betragen.

Durch organisches Wachstum und Akquisitionen werde die Belegschaft bis zum Jahresende um rund 600 Mitarbeiter gewachsen sein – dann zählt die Gruppe etwa 14.000 Mitarbeiter. Allein in Deutschland seien 230 neue Stellen hinzugekommen.

Zum 1. Oktober hatte Phoenix Contact die Sysmik GmbH in Dresden erworben, einen Anbieter von Steuerungstechnik und Software für die Gebäudeautomation.

Neue Namen für zwei Tochterfirmen

Wie schon in der Vergangenheit wollen die Blomberger Tochterfirmen umtaufen und so stärker in die Gruppe integrieren: Aus der 2008 übernommenen Sütron Electronic GmbH in Filderstadt wird Anfang 2016 die Phoenix Contact HMI-IPC Technology GmbH. Ebenfalls zum 1. Januar wird die Innominate Security Technologies AG in Phoenix Contact Cyber Security AG umbenannt.

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