Brasseler bleibt in Familienhand

Anke und Kirsten Niehus übernehmen

Thomas Reineke

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Die Chefinnen: (v. l.) Anke, Klara und Kirsten Niehus.   - © Foto: Brasseler
Die Chefinnen: (v. l.) Anke, Klara und Kirsten Niehus.   (© Foto: Brasseler)

Lemgo. Das Medizintechnikunternehmen Gebr. Brasseler (1.035 Mitarbeiter in Lemgo, 1.200 weltweit) bleibt in Familienhand. Klara Niehus, Tochter des Gründers Peter Brasseler sen., hat die Mehrheit ihrer Anteile an dem Spezialisten für medizinische Präzisionsinstrumente mit dem Markennamen "Komet" auf ihre Töchter Anke und Kirsten Niehus übertragen.

Seit 15 Jahren lenkt Klara Niehus die Geschickte von Brasseler im Beirat federführend und wird dabei von ihren Töchtern begleitet. In diesem Zeitraum ist der Umsatz um 75 Prozent gesteigert, 212 zusätzliche Arbeitsplätze sind in Lemgo geschaffen worden. Dazu baute Brasseler seinen einzigen Produktionsstandort kontinuierlich für rund 134 Millionen Euro aus.

Weitere 30 Millionen Euro sollen in den kommenden zwei Jahren in den Firmensitz investiert werden. Klara Niehus versprach den Mitarbeitern, dass sie sich unverändert für die Firma engagieren werde und "jedem Mitglied der Komet-Familie" nach wie vor als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehe. Ihre Töchter versprachen, das Unternehmen im Sinne der Familientradition weiterzuführen.

Niederlassungen von Brasseler gibt es unter anderem in Frankreich, Italien, USA und China. Alle Brasseler-Produkte werden auf 860 Maschinen allein in Lemgo gefertigt und vom Stammsitz aus an über 100.000 Kunden in mehr als 100 Ländern weltweit geliefert.

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