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Lemgo

Seit heute hat Burger King in Lemgo geöffnet

Lemgo. Noch sieht das Grundstück der ehemaligen Kult-Diskothek Frangipani ziemlich nach Baustelle aus. Doch die Handwerker liegen nach Angaben des Burger-King-Pressebüros in den letzten Zügen. 
Und so soll jetzt alles ganz schnell gehen: Am Freitag, 27. April, eröffnet das neue Schnellrestaurant an der Grevenmarschstraße.

Mitte Oktober hatte Volker Mädel als Projektleiter der 
Herforder Gesellschaft PVS den ersten Whopper made in Lemgo für das Frühjahr in 
Aussicht gestellt. Das hätte dann wohl geklappt, wie von Seiten der Herforder Steinmann Grundbesitz GmbH, die das Grundstück inzwischen verwaltet, auch Kathrin Steinmann-Mielke bestätigt.

Nach Worten von einer Sprecherin schafft Burger King durch die Ansiedlung in Lemgo 25 neue Arbeitsplätze, die nach Angaben von Geschäftsführer Lahsen Feddoul noch nicht komplett besetzt sind.

Geöffnet bis in die Nacht

Die Öffnungszeiten des Systemgastronomen, der bislang nicht in der alten Hansestadt vertreten ist, sind inzwischen klar: Montags bis donnerstags ist an der Grevenmarschstraße von 8 bis 1 Uhr, freitags und samstags bis 2 Uhr sowie sonntags von 9 bis 1 Uhr geöffnet.

Im Innen- und Außenbereich des Burger King, der gemäß des neuen Restaurant-
Designs gebaut worden sei, ist Platz für etwa 115 Gäste. Außerdem können die Kunden ihre Bestellung alternativ am Autoschalter in Empfang nehmen. Versprochen werden ferner ein Getränkespender, an dem sich Softdrinks individuell mixen lassen sowie ein kostenloser 
Getränkenachschank. Betrieben wird der Burger King vom Unternehmen selbst, nicht von einem Franchise-Nehmer.

Für den gesamten Komplex liegt das Investitionsvolumen bei etwa vier Millionen Euro. Nebenan soll noch eine Waschstraße des Weltmarktführers IMO eröffnen, die der Konzern selber errichtet. Einige Stützen und Bauteile sind inzwischen zu erkennen. Die alte IMO an der Lageschen 
Straße wird im Gegenzug schließen. Während IMO als Bauherr auftritt, wird Burger King für mindestens die kommenden 15 Jahre Mieter an der 
Grevenmarschstraße.
Nach Angaben von Volker Mädel hatte Burger King bereits seit Längerem ein Auge auf Lemgo geworfen und einen Standort gesucht. Von der Lage am Marktkauf zeigte sich der PVS-Geschäftsführer angesichts der großen Märkte als Frequenzbringer auf der anderen Straßenseite überzeugt. Außerdem war ein „Burger King" beim Jugendforum vom Lemgoer Nachwuchs als ein Wunsch für die alte Hansestadt geäußert worden.

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