Haverbecks Erklärung vor Prozess im Netz

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Verurteilt: Die bereits mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. - © Bernhard Preuß
Verurteilt: Die bereits mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. (© Bernhard Preuß)

Vlotho/Detmold (brm). Eigentlich hätte sich die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho Anfang Juni vor dem Detmolder Landgericht wegen Volksverhetzung verantworten müssen. Dieser Prozess war aber vom Gericht abgesagt worden, weil sich die Angeklagte mit ärztlichem Attest krankgemeldet hatte.

Jetzt soll sie ein Amtsarzt auf Verhandlungsfähigkeit untersuchen und ein medizinisches Gutachten erstellen. Diesen Beschluss hat Haverbeck Mitte Juni als Faksimile auf ihre Internetseite gestellt. Auf der gleichen Seite findet sich in voller Länge auch ihre Erklärung, die sie eigentlich während des Prozesses hätte abgeben wollen. Darin leugnet sie den Holocaust. Auch das Landgericht Bielefeld hat einen für den 26. Juli anberaumten Prozess gegen Haverbeck aufgehoben, bis ein Gutachter über die Verhandlungsfähig der 88-Jährigen entschieden hat.

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