Arbeitsreiche Neujahrsnacht für die Salzufler Feuerwehr

Daniel Hobein und Thomas Reineke

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Die Feuerwehr am Einsatzort in der Christinenstraße. - © Feuerwehr Bad Salzuflen
Die Feuerwehr am Einsatzort in der Christinenstraße. (© Feuerwehr Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen. Die ersten Stunden des neuen Jahrzehnts haben der Bad Salzufler Feuerwehr viel Arbeit beschert. Die Helfer mussten binnen weniger Stunden zu fünf Einsätzen ausrücken. Unter anderem brannte es in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Christinenstraße.

Gegen kurz nach halb fünf Uhr am Neujahrsmorgen schrillten die Alarmempfänger der Wehrleute. Bereits auf der Anfahrt zu der Straße in der Nähe des Kurzentrums kam die Rückmeldung von einem Anrufer, dass dicker, schwarzer Qualm aus dem Keller aufsteigt und sich möglicherweise noch Menschen in dem Gebäude befinden. Um für den Ernstfall genügend Kräfte vor Ort zu haben, erhöhte die Wehr auf das Alarmstichwort „Feuer 3 – Menschenleben in Gefahr".

Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle gingen Helfer in das Gebäude und kontrollierten alle Wohnungen. Glücklicherweise konnten sich alle 21 Bewohner des Hauses und zwei Gäste zuvor selbst in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte erkundeten unter Atemschutz den Keller und konnten schnell die Ursache für den Qualm finden: Mehrere Papiertonnen standen im Vollbrand. Die Feuerwehr löschte die Flammen ab und kontrollierte den Keller auf mögliche Glutnester. Anschließend wurden die Räume belüftet. Die Stadtwerke stellten vorsorglich Strom und Gas in dem Mehrfamilienhaus ab. Die Bewohner durften kurzzeitig in ihre Wohnungen zurück, um ihr nötigstes Hab und Gut zu sichern. Zweieinhalb Stunden nach der Alarmierung konnten die Kräfte wieder abrücken. Die Ursache für den Ausbruch der Flammen und die Schadenshöhe sind noch unbekannt.

Zeitgleich zu dem Feuer in der Tiefgarage in der Christinenstraße gab es bereits den nächsten Einsatz für die Salzufler Feuerwehr: Unbekannte Täter schlugen in einem Klinikgebäude an der „Alten Vlother Straße" einen Handdruckmelder ein und lösten damit den ersten Fehlalarm des Jahres aus. Vor Ort konnte kein Feuer festgestellt werden.

Anders jedoch in der Lemgoer Straße: Dort brannte gegen 1.20 Uhr ein Müllcontainer. Die Flammen hatten bereits auf einen benachbarten Carport übergegriffen, viele Anrufe besorgter Zeugen auf der Leitstelle waren die Folge. Die Feuerwehr brachte den Brand mittels Schnellangriff unter Kontrolle und verhinderte ein weiteres Übergreifen der Flammen. Auch hier sind Ursache und Schadenshöhe noch unbekannt.

Nur wenige Minuten später ging es für die Einsatzkräfte in die Gerhard-Hauptmann-Straße in Knetterheide. Hier hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Wie sich vor Ort herausstellte, war dies ein jedoch Fehlalarm.

Einen weiteren aktivierten Rauchmelder nahmen Passanten im Knonweg in Werl-Asper gegen kurz vor drei Uhr am Neujahrsmorgen wahr. Die Feuerwehr, die mit den hauptamtlichen Kräften und dem Löschzug Schötmar/Werl-Aspe ausrückte, fand besagten Rauchmelder jedoch nicht im Gebäude, sondern aus unbekannten Gründen auf dem Balkon liegend. Durch das diesige Wetter der Silvesternacht – in Kombination mit Rauch von Böllern – hatte der Melder ausgelöst.

Glücklicherweise sind bei den beiden Bränden in der Silvesternacht in Bad Salzuflen keine Menschen zu Schaden gekommen.

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