Bad Salzuflen/Werl-Aspe/Wüsten. Nicht nur in der Kernstadt wird es einen Weihnachtsmarkt geben. Mitten in den letzten Vorbereitungen für ihre Adventsveranstaltungen stecken unter anderem auch die eifrigen Organisatoren des Weihnachtsmarktes in Knetterheide und des Adventsmarktes in Wüsten. Ein Überblick. Weihnachtsmarkt Knetterheide läuft am 25. November Zwei Mal musste der beliebte Dorftreff vor dem ersten Advent ausfallen, doch jetzt stehen alle Zeichen auf Grün. „Wir alle freuen uns schon sehr“, sagt Heike Görder. Sie ist Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Knetterheide, die den Höhepunkt zum Jahresende in und um das Dorfgemeinschaftshaus seit vielen Jahren organisiert. Termin ist Freitag, 25. November, von 15.30 bis 23 Uhr. Die etwas frühere Schlusszeit im Vergleich zu den Märkten zuvor hat mit der Straßenlicht-Abschaltung wegen der Energiekrise um Mitternacht zu tun. „Wir wollen nicht mit Grubenlichtern am Kopf abbauen müssen“, sagt Görder mit einem Schmunzeln. Auf der Bühne an der Bielefelder Straße wird es am 25. November ein buntes Programm geben. So trommelt eine Delegation der Offenen Ganztagsschule Knetterheide und es singt der Schulchor der Grundschule. Ebenfalls musikalisch einbringen werden sich Kinder der neuen August-Hermann-Francke-Kita sowie der Kitas Bonhoefferstraße und Boschstraße. „Gedanken zum Advent“ kommen von der Kita „Mix-Max“, dazu tritt der Bläserchor der lutherischen Kirchengemeinde aus der Schelpstraße auf. Mit eigenen Ständen beteiligen sich der Heimatverein Werl-Aspe, Handball Bad Salzuflen, der RSV Knetterheide, der TC Bad Salzuflen, der TuS Knetterheide, der Jugend-Förderverein des SV Werl-Aspe und erstmals auch das Lüttfeld-Berufskolleg aus Lemgo am Markt. Letzteres lädt auf dem Parkplatz der Sparkasse zu einem kleinen Weihnachtsrestaurant ein. Jugendliche bieten Grünkohl, Hacksteaks oder deftigen Eintopf an. Lichter trotz Energiekrise Auch in diesem Jahr wird die Interessengemeinschaft die Ortsmitte wieder mit einer Weihnachtsbeleuchtung schmücken – der Energiekrise zum Trotz. „Wir haben uns beraten und sagen, dass Lichter auch immer ein Stück Hoffnung sind. Zudem ist die Beleuchtung in der Adventszeit auch eine Art Wirtschaftsförderung für den Knetterheider Einzelhandel. Wir werden allerdings wegen der Energiekrise weniger Lichter aufhängen, und diese abends eher ausschalten“, sagt Heike Görder. Wie in den Vorjahren wird die IG zudem in Zusammenarbeit mit der Bäckerei Wiebusch wieder 700 Stutenkerle an alle Kinder in Knetterheider Kitas und Grundschulen verteilen. Wüstener Advent startet einen Tag danach Einen Tag nach dem Weihnachtsmarkt in Knetterheide wird die Weihnachtsbeleuchtung am Bürgerhaus in Wüsten, Kirchheider Straße 46, für einen Tag angeschaltet. Am Samstag, 26. November, veranstalten der Kulturring und die angeschlossenen Vereine dort von 15 bis 21 Uhr den Wüstener Advent. Verschiedene Buden und Stände locken mit einem weihnachtlichen Angebot. Ob die Temperaturen schon Lust auf Glühwein machen, bleibt wohl abzuwarten, vermutet Birgit Mügge mit einem Schmunzeln. Die Vorsitzende des Kulturrings ist aber zuversichtlich, dass es voll wird, wenn die Wüstener Vereine und die Freiwillige Feuerwehr zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit einladen. „Schon beim Martinsumzug waren unglaublich viele Leute“, sagt Mügge. Alle 200 Stutenkerle seien innerhalb kürzester Zeit verteilt worden. „Im Grunde hatten wir zu wenig.“ Auch alle anderen Veranstaltungen, die sich im Wüstener Kalender für das laufende Jahr finden, seien sehr gut angenommen worden. „Ich vermute, das liegt auch daran, dass in den vergangenen Corona-Jahren kaum etwas stattfinden konnte und die Menschen sich freuen, sich wieder treffen zu können.“ Weihnachtsmann hat seinen Auftritt Am Samstag, 26. November, erwartet die Besucher ein buntes Programm. Neben Speisen und Getränken wie Crêpes, Pilzpfanne, Bratwurst, Weihnachtspunsch, Glühwein und Kaltgetränken wird es auch Spiele für Kinder und einen weihnachtlichen Basar geben. Zudem wird gesungen und der Weihnachtsmann hat einen Auftritt, verrät Mügge. Verzichten wird der Kulturring dagegen in diesem Jahr auf den lebendigen Adventskalender, an dem in den vergangenen Jahren an jedem Tag in der Adventszeit eine Aktion in Wüsten stattfand. „Die Corona-Situation ist zu unsicher, im vergangenen Jahr mussten wir viele Aktionen kurzfristig absagen, deshalb setzen wir in diesem Jahr aus“, so Birgit Mügge.