Bad Salzuflen (dhob). Das Spiel aus Licht und Glas hat sich Georg Michael Gausling zu eigen gemacht. Seine neue Ausstellung ist jetzt bei "Vakanto" in Bad Salzuflen zu sehen.
Er selbst bezeichnet sich als "Kosmos-Freak" - und diese Einschätzung teilen auch viele seiner Kunden und Freunde. Georg Michael Gausling ist seit vielen Jahrzehnten Glasgestalter und hat neben großen Objekten wie Glaskuppeln auch Bilder für Wohnungen und Geschäftsräume erschaffen.
Den Begriff des Künstlers mag er dabei jedoch nicht gerne hören. "Es ist so viel mehr als nur Kunst", so Gausling, der nach eigener Aussage zu einer aussterbenden Gattung gehört. Der Beruf des Kunstglasers sei über die Jahre fast vollständig verschwunden. Ein Grund sei, dass die detailreichen Glasfenster oft jedes Budget gesprengt haben. "Durch einen Anteil von bis zu 95 Prozent an recyceltem Glas sind Kunstgläser bezahlbarer geworden", freut er sich.
Bei der Ausstellung in der Bad Salzufler Dammstraße spielen kosmische Bilder eine große Rolle. Egal ob eine Supernova oder die Konstellation der Planeten: Mit vielen Farben, die sich im passenden Licht spiegeln, hat Georg Michael Gausling einen Mikrokosmos geschaffen. Doch auch Themen wie Genmanipulationen oder politische Vorgänge in der Welt haben den Gestalter inspiriert. Das Motiv kann dabei fernab der weltlichen Vorstellung liegen und trotzdem hat es beim näheren Hinsehen einen sehr eigenen, direkten Reiz: Das Spiel aus Licht, Farben und Glas.
Die Ausstellung kann noch bis zum 3. November in den Räumlichkeiten der "Vakanto GmbH", Dammstraße 16, nach Absprache besichtigt werden. Danach werden die Exponate in Helsinki und St. Petersburg gezeigt.