Programmhighlights: Detmolder Kaiserkeller feiert mit Chef Steve Schirlau 20 Jahre

Sven Koch

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Zwischen R’n’B und Soul: Noam Bar stammt aus Tel Aviv. Ihr wird eine große Karriere prophezeit. - © Noam Bar
Zwischen R’n’B und Soul: Noam Bar stammt aus Tel Aviv. Ihr wird eine große Karriere prophezeit. (© Noam Bar)

Detmold. In diesem Jahr feiert der Kaiserkeller mit seinem Chef Steve Schirlau 20-jähriges Bestehen. „Für diesen Anlass haben wir ein tolles Programm auf die Bühne gestellt, Musiker aus zehn Ländern sind zu Gast, alte Helden kommen zum Gratulieren, und es gibt die eine oder andere Überraschung", verrät Programmplaner Jörg Hampe.

Gerade im vergangenen Jahr wurde der Kaiserkeller von der „Initiative Musik" für sein herausragendes Programm mit dem Spielstättenpreis „Applaus 2018" ausgezeichnet, der mit 20.000 Euro dotiert war. Insgesamt waren 94 Musikclubs und Veranstaltungsreihen aus 15 Bundesländern ausgezeichnet worden, darunter auch der Bunker Ulmenwall in Bielefeld. 350 Clubs hatten sich beworben. Auch andere Förderpreise haben die Detmolder Veranstalter in der Vergangenheit bereits abgesahnt.
Im ersten Quartal sind die Highlights nach Angaben vom Kaiserkeller am 15. Februar John Garner, am 23. Februar Noam Bar aus Israel, am 7. März ist Lindenberg-Gitarrist Hannes Bauer zu Gast, und am 22. März die finnische Sängerin Tuija Komi.

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John Garner bieten dreistimmigen Gesang, treibende Gitarren, pulsierende Bassdrum, facettenreiche Akkordeon- und Trompeten-Einlagen, Songs zwischen Ballade und Folk-Pop. Innerhalb kürzester Zeit habe sich John Garner vom kleinem Akustikprojekt zu einer der überzeugend-sten Livebands des Landes entwickelt.

Die junge Singer/Songwriterin Noam Bar kommt aus Tel Aviv und lebt seit fast fünf Jahren in Hannover. Ihr langer Weg hat sie über Madrid und Miami schlussendlich nach Deutschland geführt, was sie in ihrer Musik verarbeitet. „Mit ihren gefühlvollen, sehr persönlichen Soul-R‘n‘B- und Blues-Songs hat sie sich bereits eine ständig wachsende Fan-Gemeinde erspielt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie uns von den großen Bühnen dieser Welt grüßen wird", heißt es in der Ankündigung.

Udo Lindenberg-Gitarrist Hannes Bauer und sein Orchester Gnadenlos sind auf großer Jubiläumstour in Deutschland unter dem Motto „40 Jahre Laubfrosch Blues" unterwegs. „Die bärenstarken deutschen Texte entspringen allesamt dem Rock & Roll-Zigeunerleben zwischen Pommesbude, Autobahn-Raststätte, Hilton-Hotel und St. Pauli", heißt es zum Konzert.

Tuija Komi gastiert in Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft. Mit leichter Hand und gewaltiger Stimme verwandele sie jeden der gewählten Songs in den ihrigen und könne sich auf eine Band verlassen, die wie ein perfekt aufeinander eingestimmter Klangkörper dieser Power-Frau folge.

Am Freitag, 18. Januar, gibt es Folk Country mit David Lübke & Band. Am Freitag, 25. Januar, bieten The Royal and The Wylde Britpop aus deutschen Landen. Am Samstag, 26. Januar, spielen Noize but Noize – eine Detmolder Band, die mit einem akustischen Hendrix-Set und Überraschungsgästen aufwartet. Zatie spielen am Donnerstag, 31. Januar, und schöpfen nur mit Kontrabass und Stimme ihr Klangpotenzial voll aus.
Einlass zu den Konzerten ist stets 21 Uhr. Der Eintritt beträgt in der Regel zwischen 8 und 10 Euro.

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