Als Comedy-Autor arbeitet der Detmolder Tommi Schmitt (rechts) in der Regel hinter den Kulissen. Gemeinsam mit Comedian Felix Lobrecht (links) bringt er aber auch erfolgreich den Podcast "Gemischtes Hack" heraus - 500.000 Zuhörer verfolgen ihn Woche für Woche. - © Marvin Ruppert

Detmold
"Gemischtes Hack" ist zurück - Detmolder Comedy-Autor Tommi Schmitt im Interview

Als Comedy-Autor arbeitet der Detmolder Tommi Schmitt (rechts) in der Regel hinter den Kulissen. Gemeinsam mit Comedian Felix Lobrecht (links) bringt er aber auch erfolgreich den Podcast "Gemischtes Hack" heraus - 500.000 Zuhörer verfolgen ihn Woche für Woche. (© Marvin Ruppert)

Detmold. Mit lockeren Sprüchen in den sozialen Netzwerken hat es angefangen. Doch sein Talent, mit Humor und Cleverness Alltägliches witzig zu verpacken, bleibt nicht lange unbemerkt. Heute arbeitet Tommi Schmitt erfolgreich als Autor für Comedians und diverse TV-Formate.

Sein Podcast, den er zusammen mit Comedian Felix Lobrecht wöchentlich herausbringt, ist gerade aus der Sommerpause zurückgekehrt. Mit einer Änderung: Das Format ist ab sofort nur noch beim Streaminganbieter Spotify zu hören.

Der Detmolder fühlt sich wohl hinter den Kulissen, im April hat er der LZ aber Rede und Antwort gestanden. Im Interview spricht der 30-Jährige über "Gemischtes Hack", Lippische Klischees und Tabu-Themen.

Seit etwa drei Jahren sind Sie Autor für einige TV-Shows und Formate. Wie sind Sie dazu gekommen?

Tommi Schmitt: Wie nahezu alle Menschen, die in der Medienbranche arbeiten, bin ich da „so rein geraten". Der Autor Micky Beisenherz, Schauspieler Torsten „Knippi" Knippertz und "Heute Show"-Reporter Lutz van der Horst sind dafür aber in erster Linie verantwortlich. Den Dreien gefielen Gags und Texte, die ich ins Internet gepostet hatte und sie haben mir dann nahegelegt, dass ich mich doch auch mal beruflich in diese Richtung ausprobieren solle.

Die Idee, mich Comedy-Autor zu nennen, fand ich irgendwie cool. Also habe ich während des Masterstudiums in Hannover irgendwann nicht mehr der Professorin zugehört, sondern in der letzten Reihe angefangen, für Fußballformate von Sky, die Online-Ausgabe der „Heute Show", „Extra3" und Stefan Raabs „TV Total" Gags zu schreiben. Später hat mich dann Comedian Luke Mockridge gefragt, ob ich nicht auch für seine TV-Show in Köln arbeiten möchte.

Ich bin dann spontan aus Hannover ins Rheinland gezogen. Mit einem Schnitt von 1,5 habe ich kurz vor der Masterarbeit das Studium abgebrochen. Aber das musste sein und bereut habe ich diesen Schritt bislang nicht. Ganz im Gegenteil.

Einer der Entdecker von Tommi Schmitt: Autor Micky Beisenherz (rechts). - © Privat
Einer der Entdecker von Tommi Schmitt: Autor Micky Beisenherz (rechts). (© Privat)

Gewähren Sie uns einen Blick hinter die Kulissen, wie sieht ein Arbeitstag bei Ihnen aus?

Schmitt: Das kann ich so generell gar nicht beantworten. Ich bin ja Freiberufler und arbeite für diverse Fernsehformate und verschiedene Künstler. Wenn ich aber für eine Fernsehsendung arbeite, sitzen wir meistens mit mehreren Autoren, dem Produzenten und dem Moderator zusammen. Das heißt, dass wir uns Ideen in einem geistigen Ping Pong zuspielen, eine Art Brainstorming. Wir überlegen uns, wie wir die Sendung strukturieren können, welche Gäste kommen sollen, welche Spiele passen, welche Einspieler gedreht werden können, welche Fragen gestellt werden sollten, welche Band passt. Wenn ich aber beispielsweise für eine Serie, also für etwas „Filmisches" arbeite, sitze ich einsam zuhause oder in einem Café und tippe in meinen Laptop.

Sie schreiben als Autor unter anderem für Luke Mockridge, Klaas Heufer-Umlauf oder Carolin Kebekus. Mit wem haben Sie noch zusammengearbeitet?

Schmitt: Es waren schon einige. Da möchte ich aber gar nicht so genau drauf eingehen. Sagen wir es so: Egal, ob Sie 60 oder 18 Jahre alt sind, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie schon mal einen Satz im Fernsehen gehört haben, der von mir stammt. Und hoffentlich haben Sie gelacht. Oder zumindest empört den Fernseher ausgemacht und sind schlafen gegangen. Das ist ja auch nicht schlecht.

Freunde und Kollegen: Tommi Schmitt arbeitet auch für die TV-Shows von Comedian Luke Mockridge (links). - © Privat
Freunde und Kollegen: Tommi Schmitt arbeitet auch für die TV-Shows von Comedian Luke Mockridge (links). (© Privat)

Mit wem würden Sie denn gerne noch zusammenarbeiten?

Schmitt: Harald Schmidt. Aber das wird in diesem Leben wohl nichts mehr. Er fehlt mir als Zuschauer wirklich sehr.

Sind Sie als Autor nicht viel lustiger als die Comedians, die Stadien füllen und ein Millionenpublikum vor den Fernseher ziehen?

Schmitt: Nein, ich denke nicht. Ich schreibe selten etwas und der oder die trägt das einfach vor. Da habe ich auch gar keine Lust drauf. Das ist eher ein Entstehungsprozess. Teamarbeit. Von den Moderatoren und Moderatorinnen kommt immer noch ein sehr großer Teil. Weil sie erstens auch in der Entstehung intensiv mitarbeiten und zweitens die ganze Sache noch nach außen verkaufen müssen und dadurch oft erst die gesamte Komik entsteht. Mimik, Gestik und Timing kann man nicht schreiben.

Ich bin ein komödiantischer Handwerker. Autoren wie ich stellen Spaghetti, Tomaten, Gewürze und Hackfleisch zur Verfügung. Die Bolognese kochen und dem Gast servieren, müssen aber die Leute vor der Kamera. Und das können sie in der Regel auch ganz gut. Also ist die Rollenverteilung völlig in Ordnung.

Warum haben Sie aktiv den Weg hinter die Bühne gesucht, anstatt selbst im Rampenlicht zu stehen?

Schmitt: Das ist einfach eine Typ-Frage. Jeder kennt doch diese Leute, die schon in der 8. Klasse jede Schulveranstaltung moderieren wollten, Klassensprecher waren oder in der Theater-AG jede Hauptrolle ergattern wollten. So war ich nie. Ich war nie eine Rampensau. Schüchtern war ich aber auch nicht. Ich war eher der Klassenclown, der, wenn es darauf ankam, eher den anderen sehr gerne den Vortritt ließ.

Ich habe schon in der Schule immer gerne an Veranstaltungen mitgearbeitet, Abi-Scherze organsiert, aber wollte nie ans Mikro. Aber humorvoll war ich immer. Ich bin eines dieser Kinder gewesen, das jeden Prominenten imitiert hat und dem bei jeder Gelegenheit diverse Verwandte geraten haben, dass es unbedingt zum Fernsehen müsse. Und irgendwie hat das ja auch geklappt. Und mit dem Autoren-Job bin ich sehr zufrieden. Aber mal schauen, was da noch so kommt.

Gemeinsam mit Comedian Felix Lobrecht machen Sie den sehr erfolgreichen Podcast „Gemischtes Hack" – und treten damit sogar auf. Wie ist denn dieser Rollentausch, wenn Sie selbst auf einer Bühne stehen?

Schmitt: Das macht mir sehr viel Spaß, das muss ich schon sagen. Zumal Felix und ich ja wirklich nichts planen, sondern „frei Schnauze" drauf los reden. Vor allem das gefällt mir gut. Wir hatten ja jetzt schon ein paar Auftritte und machen bald eine kleine Tour mit wenigen Terminen. Darauf freue ich mich. Ich kann schon verstehen, dass die Bühne für extrovertierte Menschen zur Sucht werden kann. Dieses direkte Feedback durch Lachen, Applaus oder auch unangenehme Stille, das ist schon aufregend, klar.

Statt nur am Lautsprecher kann man „Gemischtes Hack" also bald live erleben. Die „Hackis" werden sich freuen. Wie ist dieser Begriff entstanden?

Schmitt (lacht): Felix und ich haben uns mal darüber unterhalten, wie wir unsere Hörer eigentlich nennen und dann rief ich einfach diesen Begriff ins Mikro. Seitdem nennen die sich selbst so. Vielleicht ein etwas infantiler Name, aber der ist jetzt nun mal so. Wir haben einige Hörer in unserem Alter, aber ich kriege auch häufig Mails von 50-jährigen Anwälten oder Ärzten, die mir schreiben, dass sie stolze „Hackis" seien und den Podcast zum Beispiel in der Mittagspause hören. Die Vorstellung, dass sich ein Arzt zwischen zwei Herzoperation bei einem Senseo-Kaffee mein Geschwafel anhört, amüsiert mich schon sehr.

Im Podcast nehmen Sie kein Blatt vor den Mund. Gibt es für Sie Tabu-Themen, über die Sie sich nicht lustig machen würden?

Schmitt: Es kommt bei Scherzen und beim Humor generell immer auf den Kontext an. Deshalb gibt es für mich zunächst keine Tabu-Themen. Ein Witz darf nur nicht plump sein und sich lediglich stumpf und viel zu einfach über jemanden lustig machen, finde ich. Aber ich bin auch keine Witze-Polizei. Da wird mir generell zu sehr hyperventiliert zurzeit. Das einfache Lachen ist uns irgendwie abhanden gekommen. Zumal die Diskussionen, über was man lachen darf und was nicht, oft verlogen ist.

Ich habe in meinem Job beispielsweise schon viele Menschen getroffen, die sagen, man dürfe sich nicht über Übergewichtige lustig machen, weil das Ziel nur das Aussehen wäre. Kann ich nachvollziehen. Dieselben Menschen haben dann aber nur Minuten später einen Witz über Mesut Özils große Augen gerissen. Moral ist in der Humor-Branche nur selten konsequent.

Für mich persönlich hat die Frage, über was man sich lustig machen darf, was witzig ist und was Satire darstellt, noch niemand intelligent und endgültig beantworten können. Vielleicht ist das ja gerade die Pointe, dass wir das gar nicht beantworten können, sondern es immer darauf ankommt, wer etwas sagt, wie und vor allem zu welcher Zeit.

Gibt es Dinge, die Ihnen vor ihrer Familie peinlich sind? Oder bekommt die ausnahmslos alles von ihrer Arbeit zu sehen?

Schmitt: Klar. Es gibt Sendungen und Serien, für die ich gearbeitet habe, bei denen ich eher mal zuhause bei meinen Eltern oder meiner Freundin anrufe und sage „Guck dir das mal an!". Aber generell kann ich mich mit nahezu allem, was ich so schreibe, identifizieren. Beim Podcast ist es aber schon der Fall, dass ich manchmal nach einer Aufnahme mit der einen oder anderen meiner Aussagen hadere. Wir haben mittlerweile immerhin knapp 500.000 Hörer pro Woche, was Wahnsinn ist, aber natürlich den Druck erhöht, keinen Schwachsinn zu erzählen. Aber wir schneiden nichts raus, das ist uns wichtig.

Tommi Schmitt gemeinsam mit Carolin Kebekus. - © Privat
Tommi Schmitt gemeinsam mit Carolin Kebekus. (© Privat)

Von Köln aus ist es ja nicht allzu weit nach OWL. Wie oft sind Sie noch in Detmold?

Schmitt: Relativ oft. Bestimmt alle sechs Wochen. Das ist für mich wie Wellness. Wenn ich ankomme, egal zu welcher Uhrzeit, wird erst mal ein Detmolder Pilsener – das vermutlich beste Bier der Welt – geköpft. Samstags geht’s auf den Markt. Wurst essen und Smalltalk halten. Dann nachhause, Bundesliga gucken und dabei eindösen. Herrlich! Ich bin jobbedingt ja nur in Großstädten unterwegs. Wenn die Lipper wüssten, wie gut es ihnen hier geht!

Meine Ex-Freundin hat die Stadt immer spaßeshalber O.C. Detmold genannt, in Anlehnung an die US-Serie „O.C. California", in der nur wohlhabende, wunderschöne Menschen in einem Örtchen zusammenleben. Ist natürlich überspitzt, ganz falsch ist das aber auch nicht. Gut, über das „wunderschön" kann man streiten. Aber ich bin hier wirklich sehr gerne. Ist halt meine Heimat.

Hermannsdenkmal 2.0 – welches hippe Wahrzeichen braucht Lippe?

Schmitt: Ach, wir sind doch gut bedient. Hermannsdenkmal, Externsteine, Landestheater, Schloss, Matthias Opdenhövel. Was braucht’s da noch? Als kleiner Junge hatte ich immer die Idee, irgendwo neben der Grundschule Hiddesen einen ganz großen Hügel zu schaufeln, der dann nach mir benannt wird. Damit die Leute sich nach meinem Tod noch an mich erinnern. Aber die Idee habe ich mittlerweile verworfen. Ein schönes, großes Gewässer in der Nähe von Detmold fände ich toll. Zum Beispiel den Schieder-Stausee vergrößern. Und ein „Rudolfs Rostbratwurst-Drive In" wäre langsam mal zeitgemäß.

Andreasmesse oder Libori – warum ist Detmold besser als Paderborn?

Schmitt: Andreasmesse! Das andere aus Paderborn klingt wie eine neumodische Hunderasse. „Steffi hat sich aus dem Tierheim einen zweijährigen Libori geholt, schon stubenrein!" Nein, ich bleibe der Andreasmesse treu. Das ist für mich und meine Freunde immer ein vorgezogenes Weihnachten, weil sich da alle Exil-Detmolder wieder auf dem Marktplatz treffen. Detmold ist meine Heimat, ich kann da nicht objektiv sein. Wahrscheinlich ist Paderborn sogar cooler, aber das interessiert mich nicht. Heimat ist wie Familie. Sucht man sich nicht aus. Und Detmold, diese alte in die Jahre gekommene Saloon-Tänzerin, habe ich ganz tief in meinem Herzen.

Mit welchen Vorurteilen werden Sie konfrontiert, wenn Sie erzählen, dass Sie aus OWL kommen?

Schmitt: Das hat sich ein bisschen verändert. Früher wurden immer Witze in Anlehnung an das Ländliche, Engstirnigkeit, Landwirtschaft, Humorlosigkeit und Bauern gemacht. Jetzt drehen sich die Witze auch um Geld und Wohlstand, weil dem Rest der Republik eben auch nicht verborgen geblieben ist, dass hier der eine oder andere Großkonzern sitzt und Mittelständler, die in der ganzen Welt erfolgreich sind. Und viele verwechseln Detmold natürlich mit Delmenhorst und sagen dann: „Ah, kenn ich! Da kommt Sarah Connor her."

Und welche Klischees bestätigen sich, wenn Sie nach Hause kommen?

Schmitt: Humorlos sind sie nicht, die Lipper. Bisschen dröge halt. Man braucht ein bisschen, um sie zu knacken. Sieben Bier etwa. Aber dann kann man eine tolle Zeit haben. Und vielen Leuten geht es hier schon echt gut, das Vorurteil trifft schon zu. Hier gibt’s große Unternehmen und relativ sichere Arbeitgeber. Jeder hat seinen geregelten Tagesablauf, samstags geht’s in die Stadt, alle drei Wochen mal zum Shoppen nach Bielefeld und dann geht’s wieder von vorne los. So zumindest stelle ich mir das von Köln aus vor (lacht).

Der Detmolder Tommi Schmitt arbeitet als freiberuflicher Autor für Comedians und diverse TV-Formate. - © Bartsch
Der Detmolder Tommi Schmitt arbeitet als freiberuflicher Autor für Comedians und diverse TV-Formate. (© Bartsch)

Welche Lifehacks sollten die Lipper unbedingt mal ausprobieren?

Schmitt: Es ist kein richtiger Lifehack, aber ich wünsche mir, dass die Lipper wieder mehr ausgehen. Die Innenstädte der Kleinstädte sterben aus, das finde ich wahnsinnig traurig. Immer wenn ich in OWL bin, bin ich erschrocken ob des „Nachtlebens" und der leeren Bars und Lokale – wenn es überhaupt noch welche gibt. Da muss wieder Leben rein. Geht aus, Leute! Homedrinking kills Kneipe!

Ihr Fußball-Herz schlägt für die Elf vom Niederrhein. Warum also nicht mal träumen: „Borussia Mönchengladbach wird Deutscher Meister, weil…"

Schmitt: …ich dann in Köln Autorkorso fahren würde, bis mir die 1. FC Köln-Fans die Reifen zerstechen. Nein, mir ist das ehrlich gesagt egal. Ich bin nicht wegen Titeln und Erfolgen Fußballfan. Ich mag das Romantische am Fußball. Bratwurstgeruch, Gemeinschaft, Tränen, Abstiege, Aufstiege, Zittern, Singen. Mir gefällt das Mittelmäßige, das Unperfekte. Ständiger Erfolg ist im Sport doch nicht attraktiv.

Würde meine Mannschaft nur noch alles gewinnen, würde ich relativ schnell das Interesse verlieren. Paradox und irgendwie trotzdem logisch. Fußball ist Theater. Tragödie, Schmerz, Jubel. Ich würde ein Relegations-Rückspiel auch immer einem Champions-League-Finale vorziehen. So war ich schon immer gestrickt. Mehr Jens Jeremies, weniger Neymar. Ach, ich könnte stundenlang darüber reden, warum ich diesen Sport so liebe.

Was würde die Schlagzeile „Videotext wird 2020 abgeschaltet" bei Ihnen auslösen?

Schmitt: Trauer. Ich bin großer Videotext-Junkie. Das Internet des kleinen Mannes. Und für mich als O2-Kunde oft die einzige Möglichkeit, etwas von der Welt mitzubekommen. Bei ProSieben und SAT.1 ist Tafel 221 die Bundesliga-Tabelle. In der ARD ist es 253. Das sind Codes, die ich nie vergessen werde. Früher habe ich mit meinem Papa immer im Radio die Liveübertragung der Bundesliga gehört und dabei die gesamte Zeit die Videotext-Seite mit den Live-Ergebnissen angeguckt. Also ich. Er ist dann irgendwann in den Garten gegangen. Aber ich habe 90 Minuten auf den Bildschirm gestarrt. Das prägt.

Sie sind Moderator einer Talk-Runde. Thema: „Gemischtes Hack, Tatar und Hackepeter – Faszination Fleisch". Welche Gäste würden Sie einladen?

Schmitt: Wenn wir schon beim Thema „Fleisch" sind: Meat Loaf, Conchita Wurst und Kevin Bacon. Und natürlich Wolfgang Bosbach, Katrin Göring-Eckardt und Wolfgang Kubicki, weil die in jeder deutschen Talkshow mittlerweile zum Inventar gehören.

Information

Zur Person

Der gebürtige Detmolder hat die Grundschule in Hiddesen besucht und 2008 sein Abitur am Leopoldinum in Detmold gemacht. Auf den Zivildienst am Klinikum Lippe folgte das Bachelor-Studium in Medienkommunikation und Journalismus an der FHM Köln. 2012 bis 2014 absolvierte Schmitt ein Volontariat in der Kommunikationsabteilung des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Den angefangen Master in Kommunikationsmanagement an der Hochschule Hannover brach er kurz vor dem Abschluss ab, um seitdem freiberuflich als Autor zu arbeiten.

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von Tilo Sommer

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