Kreis Lippe. Mit dem gemeinsamen Pflegestützpunkt haben die Kranken- und Pflegekassen sowie der Kreis Lippe die Beratung pflegebedürftiger Menschen verbessert. Dies schreibt zumindest Philip Pauge, Volontär für die Öffentlichkeitsarbeit beim Kreis Lippe, in einer Pressemitteilung.
Im Sommer 2010 wurde der Pflegestützpunkt eröffnet. Jetzt gab es ein Gespräch der AOK Nord-West sowie des Kreises Lippe mit Regierungsdirektor Knud van Büren. Dieser habe den Kreis für seine erfolgreiche Arbeit gelobt, heißt es.
Die Fachkräfte bieten Betroffenen und Angehörigen neutrale Orientierung, kostenlose Beratung und Hilfe. So sei sicher gestellt, dass die Ratsuchenden die passenden Hilfen auswählen, die zum individuellen Bedarf und zur jeweiligen Lebenssituation passen. Dabei geht es beispielsweise darum, geeignete Unterstützung wie Mahlzeitendienste, hauswirtschaftliche Hilfen oder Hausnotrufdienste zu finden, um weiter im eigenen Haushalt und in der vertrauten Umgebung leben zu können. So wird über ambulante und stationäre Hilfen informiert.
Der Pflegestützpunkt berät zu allen pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach - und stellt gleichzeitig deren Vernetzung sicher. "Wer vorbereitet sein möchte, sollte sich frühzeitig mit dem Thema Pflege auseinandersetzen", schreibt Philip Pauge.
Der Pflegestützpunkt im Haus der AOK, Wiesenstraße 22 in Detmold, ist montags und freitags von 9 bis 12 Uhr, dienstags und mittwochs von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr erreichbar. Darüber hinaus gibt es Sprechzeiten im Rathaus Bad Salzuflen (13 bis 16 Uhr), im Klinikum Lemgo (mittwochs von 9 bis 12 Uhr) und bei der AOK Blomberg (donnerstags 9 bis 12 Uhr).