Der Supermond passt zum Superhermann

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Naturfilmer Robin Jaehne hat dieses tolle Foto aufgenommen. - © Robin Jaehne
Naturfilmer Robin Jaehne hat dieses tolle Foto aufgenommen. (© Robin Jaehne)

Kreis Lippe. Es war ein ganz besonderer Vollmond, der am klaren Himmel am Mittwochmorgen vom Königsberg aus gesehen hinter dem Hermannsdenkmal unterging. Aber das liegt nicht daran, dass er auch als Supervollmond durch die Medien geisterte. Denn streng wissenschaftlich gibt es so etwas nicht.

Die Mondbahn ist nicht kreisrund. Der Trabant zieht in Form einer Ellipse seine Runden um die Erde, oder salopp gesagt, die Mondbahn ist ein Ei. Ganz grob alle 14 Monate fallen Vollmond und der Teil der Bahn zusammen, an der der Mond der Erde am nächsten kommt. „Dass der Mond aber so groß erscheint, ist eine optische Täuschung, die durch unser Gehirn produziert wird", stellt Naturfilmer Robin Jaehne fest, der das tolle Foto aufgenommen hat. Stehe Mond nach einem fulminanten Aufgang ganz oben am Himmel, sei er wieder normal groß. „Man kann das Gehirn auch überlisten, indem man sich umdreht und kopfüber den aufgehenden Mond durch die Beine anschaut – schwupp, dann ist er auf einmal nicht mehr so groß."

Das Besondere an diesem Vollmond sei, dass es der Ostervollmond ist – auf das Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt automatisch das Osterfest.

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