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Lage

Ausstellung über die Marktkirche stößt auf große Resonanz

Agnes Siekmöller, Diana Hopp, Fabienne Termöllen, Elena Sarycewa, Cornelia Epp und Manfred Sieker (von links). - © FOTO: PRIVAT
Agnes Siekmöller, Diana Hopp, Fabienne Termöllen, Elena Sarycewa, Cornelia Epp und Manfred Sieker (von links). (© FOTO: PRIVAT)

Lage. Viele waren gekommen, um die Eröffnung der Ausstellung "Marktkirche - gestern und heute" mitzuerleben. Weil die Ausstellung "Kreuzspuren" von Regina Piesbergen in der Passionszeit auf großes Interesse gestoßen war, hatte Pfarrer Jörg-Stefan Tiessen angeregt, die Marktkirche erneut zu nutzen.

Seine Idee: Einmal die vielen vorhandenen Bildnisse des Lagenser Wahrzeichens zu sammeln und der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Lippischen Heimatbund, Ortsverein Lage, stieß er auf offene Ohren und tatkräftige Unterstützung. Über 40 Exponate wurden von Bürgern zur Verfügung gestellt, einige sogar von auswärts, so dass Ansichten aus verschiedenen Jahrhunderten nun zugänglich sind, teilt die Kirchengemeinde mit. Aber auch in der Gegenwart entstandene Werke können bestaunt werden. Ganz frisch sind die Zeichnungen, die von der Klasse 10a der Realschule Lage, betreut von ihrer Kunsterzieherin Martina Wardenbach und der Lehramtsanwärterin Wibke Stösser, angefertigt worden waren.

Komplettansichten und Teilaspekte wurden mit viel Engagement erstellt, die gelungensten Kunstwerke vom Heimatbund prämiert. Die Schülerinnen Diana Hopp, Fabienne Termöllen, Elena Sarycewa und Cornelia Epp durften sich über ein kleines Präsent freuen, das ihnen vom Heimatbund-Vorsitzenden Manfred Sieker überreicht wurde. Dass die Bilder auf den von der Stadt zur Verfügung gestellten Stellwänden zur Geltung kommen konnten, ist dem unermüdlichen Einsatz der Ehepaare Siekmöller und Brinkmann zu verdanken und wurde mit Blumensträußen gewürdigt. So durften sich Pfarrer Tiessen als Initiator der Ausstellung und Manfred Sieker für den Heimatbund als Co-Träger über den gelungenen Auftakt freuen.

Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer festlich-virtuosen Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel, souverän interpretiert von Petra Schmidt an der klangvollen Barocktrompete. Elisabeth Fanenbruck erfreute das Ohr mit einer Sonate von Arcangelo Corelli auf der Altblockflöte.

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