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Lemgo

Beirat des Eichenmüllerhauses fördert die Gegenwartskunst

Programm für 2015 vorgelegt

Lemgo. Sie geben der Gegenwartskunst im Lemgoer Ortsteil Brake ein so beständiges wie lebendiges Domizil: die Mitglieder des Kunstvereins Lemgo, der die Städtische Galerie Eichenmüllerhaus bespielt. Gerade hat der Beirat sein Programm fürs laufende Jahr - das 21. Jahr des Vereinsbestehens - vorgelegt. Das Spektrum der neun Ausstellungen, die er im Eichenmüllerhaus präsentiert, reicht von Malerei und Zeichnung über Fotografie und Bildhauerei bis hin zu Installation und Videokunst.

Mit hohem persönlichen Engagement setzen sich die Beiratsmitglieder dafür ein, jedes Jahr so stilistisch vielfältige wie qualitativ hochwertige Ausstellungen zu präsentieren. Mit Erfolg: Die aktuelle Gemeinschaftsausstellung mit Malerei und feinster Holzbildhauerei, Zeichnungen und Videos von Sabine Odensaß und Benjamin Planitzer sowie Esther Naused verzeichnet Besucherrekorde.

Ein Platz für junge Kunst

Die Beiratsmitglieder verstehen ihr Programm und das Haus als "große Einladung": Zum einen an das Publikum, Kunst - bei freiem Eintritt - nicht nur intellektuell zu erfahren. Und zum anderen an die Künstler, die die Chance haben, das weitläufig angelegte, spätbarocke bürgerliche Palais, das die Eheleute Gertrud Eichenmüller-Sonntag und Ludwig Eichenmüller der Stadt Lemgo 1976 als Schenkung vermacht haben, in seiner Gesamtheit zu bespielen.

Junge künstlerische Positionen haben einen festen Platz im Ausstellungsprogramm. Das garantieren die Ausstellungen der Preisträger des Stipendiums "Junge Kunst", das Stadt Lemgo und Staff Stiftung jedes Jahr verleihen, sowie eine "Meister und Schüler"-Reihe der Lippischen Gesellschaft für Kunst, die - genau wie der Lippische Künstlerbund - jedes Jahr gern in Brake zu Gast ist.

Eine Initiative der Neuen Westfälischen (NW), der Lippischen Landes-Zeitung (LZ) und des Haller Kreisblatts (HK).

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