Lemgo. Er ist ein Urgestein der Lemgoer Gastro-Szene: Roland Alteheld, genannt „Bongo“. Jetzt hat er wieder eine neue Geschäftsidee. Bereits Ende März möchte er die Mittelstraße um einen Burger-Laden bereichern.
„Es gibt nur Burger, Salate, Pommes und Kartoffelspalten“, fasst „Bongo“ die Speisekarte knapp zusammen. Damit ist der Name seines neuen Lokals „Le Burger und Salate“ Programm. Eine fertige Speisekarte gebe es zwar noch nicht, aber ein Veggie-Burger werde auf jeden Fall auch dabei sein.
Das Konzept ist einfach und klar: Alles soll frisch sein und vor Ort zubereitet werden. Die Kunden können dabei zugucken. Anregungen habe sich Alteheld dabei bei einem Freund aus Berlin geholt, der dort das „BBI-Berlinburger International“ betreibt. „Ich habe die Idee schon lange, etwa drei Jahre. Bis jetzt fand ich aber keine passende Lokalität“, sagt der 64-Jährige.
Alteheld ist überzeugt, dass so ein Laden in Lemgo noch fehlt: „Individuelle, frische Burger sind gefragt, sind modern und passen hierhin.“ Mit dem Ladenlokal in der Mittelstraße 67, wo zuvor der Bäcker Dröge drin war, hat er seiner Meinung nach den idealen Standort gefunden. „Wenn sich Frische und Individualität dort so zeigt, bin ich zuversichtlich, dass es eine Bereicherung ist“, meint auch Wolfgang Jäger, Geschäftsführer bei Lemgo Marketing. Er finde es gut, wenn Trend-Küche kreativ umgesetzt werde.
Für die Gerichte und die Geschäftsführung holt sich Alteheld Verstärkung aus Bremen. Dort arbeitet momentan noch Peter Nickel, der vor einigen Jahren bei dem Lemgoer Gastronom Koch gelernt hat. „Ich bin wirklich froh, dass er sofort zugesagt hat“, erzählt der Inhaber des „Le Clou 2“. Für ihn ist gutes Personal das A und O in der Gastronomie.
Im Laden selbst müsse nicht mehr viel gemacht werden. Sämtliche Anschlüsse seien schon vorhanden, und demnächst komme das Interieur. Im Laden selbst wird es dann nur Stehtische geben, aber für den Außenbereich seien Sitzplätze geplant. „Bongo“ hofft, dass er Ende des Monats eröffnen kann.
Aufhören kommt für den 64-Jährigen noch nicht in Frage, und seine Energie ist spürbar. „Wenn ich so eine Geschäftsidee habe, dann kribbelt es und dann mache ich das auch“, beschreibt der Gastronom seine immer wiederkehrende Motivation ein Projekt zu starten.