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Lemgo

Apfeltag im Hexenbürgermeisterhaus

Lemgo. Zu einem Apfeltag laden die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Hexenbürgermeisterhaus ein. Am Sonntag, 23. Oktober, können sich die Besucher von 11 bis 17 Uhr über 130 alte Apfelsorten informieren und diese auch probieren, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Darüber hinaus gibt es weitere Angebote rund um den Apfel. So können sich die Gäste Apfelsecco aus Streuobstwiesenäpfeln, Punsch, Blütenhonig aus Streuobstwiesen, Brotaufstriche aus Wildfrüchten, Käse, mit Äpfeln verfeinerte Nudelgerichte und „Omas Apfelkuchen" schmecken lassen.

Information
Der Eintritt zum Apfeltag ist kostenfrei. Weitere Infos unter www.bund-lemgo.de/apfeltag-2016.html.

Vertreten ist auch das Institut für Lebensmitteltechnologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit einem Stand zum Thema Apfelallergie. Dort können Betroffene laut Mitteilung Apfelsorten probieren, die von Apfelallergikern als verträglich eingestuft worden sind. Die Werkstatt Begatal ist unter anderem mit ihren „Apfelstiegen" – speziellen Kisten zur Lagerung von Äpfeln – vertreten. Zudem stellt eine Obstbaumschule ihr Angebot vor.

Wer unbekannte Sorten im Garten hat, kann diese am Apfeltag bestimmen lassen, wie es heißt. Die Expertin Lissy Milhaly vom Pomologenverein aus Hessen benötige dafür drei bis fünf einwandfreie Äpfel. Die Kosten je bestimmter Sorte betragen 3 Euro.

Zudem werden im Vorführraum des Museum noch zwei Filme gezeigt, die laut Mitteilung eigens für die Veranstaltung eingekauft worden seien. So sei etwa der Dokumentarfilm „Unser Apfel – Masse statt Klasse?" zu sehen, der sich kritisch mit der aktuellen Lage am Obstmarkt und dem Angebot im Supermarkt auseinandersetze, heißt es.

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