Lemgo. Eine schreckliche Nachricht: Marc Kuchenbecker ist tot. Der 45-jährige Lemgoer, weit über die Grenzen Lippes hinaus als früherer Tennisspieler sowie als Turnierorganisator bekannt, kam Ende der vergangener Woche bei einem Verkehrsunfall in Bad Driburg ums Leben.
Kuchenbecker feierte bereits in jungen Jahren Erfolge auf dem Tenniscourt und erhielt bereits als 17-Jähriger einen Vertrag beim damaligen Regionalligisten Oeynhausener TC. Seinem Heimatverein TC Blau-Weiß Lemgo stets verbunden übernahm Kuchenbecker in Anschluss an seine eigene sportliche Karriere Verantwortung für seinen geliebten Sport, in dem er zum Beispiel für die LZ-Sportredaktion die Berichterstattung von den überkreislichen Tennis-Spielen übernahm.
Lange Jahre war Kuchenbecker fester Bestandteil des Organisationsteams für das Nationale Deutsche Tennis-Jüngstenturnier, das alljährlich in Lippe stattfindet. Marc Kuchenbecker, Sohn des 2009 verstorbenen Lemgos Handball-Chefs Jürgen Kuchenbecker, hatte schon vor geraumer Zeit die Firma MK Consulting gegründet, mit der er die Lippe Open, die Lemgo Open wie auch die Bielefeld Open aus der Taufe hob. Marc Kuchenbecker war ein immer freundlicher und höflicher Mensch mit außergewöhnlichem Tennis-Sachverstand.
Seine Bedachtsamkeit und sein Talent, Menschen mit einander zu verbinden und von einer Idee zu überzeugen, werden fehlen. Als Persönlichkeit hinterlässt Marc Kuchenbecker eine große Lücke und die Trauer über seinen Tod geht weit über die lippische Tennis-Familie hinaus.